Das Haus Zamis: "Die Todesuhr"

 

Wer ist die junge Frau, die in Wien auftaucht und sich nach Coco Zamis erkundigt? Und was will sie von ihr? Heißt sie wirklich Irene Hunter und ist die Schwester des verschollenen Dämonenkillers?

Als Coco in Wien eintrifft, erkennt sie ihr Café Zamis kaum wieder. Die Dämonen der Sieben Todsünden sind inzwischen erneut aktiv geworden. Acedia, die Todsünde der Trägheit, hat sich des Cafés bemächtigt – und sie droht ihren Einfluss auf ganz Wien auszudehnen …

Was sich hinter diesen dürren Sätzen verbirgt, ist eine so rasante Handlung, dass selbst mir, dem Expo-Autor, diesmal die Spucke wegblieb, weil beide Autoren sie mit so vielen Ideen gepickt haben, dass euch ein echter Page-Turner erwartet. Beziehungsweise zwei, denn auch dieses Buch enthält wie immer gleich zwei Teilromane.

Ach ja, und wie war das jetzt mit Dorians angeblicher Schwester? Erinnert sich noch jemand an Mother Goose? Wenn nicht, ist es auch nicht schlimm, aber mehr verrate ich an dieser Stelle nicht. Lasst euch überraschen!

 

DH 85

 

Mother Goose ist auch für "Die Lebensuhr" ein gutes Stichwort. Die Ähnlichkeit der Titel und Coverbilder ist nämlich kein Zufall, sondern gewollte Parallelität, die sich auch im Inhalt niederschlägt. Keine Sorge allerdings, wir erzählen nicht zweimal dieselbe Geschichte.

Coco Zamis konnte mit der Uhrmacherin eine Übereinkunft treffen, aber noch immer ist nicht klar, wer sie wirklich ist und ob sie tatsächlich gegen die Dämonen kämpft, wie sie behauptet. Als Dorian Hunter von ihr erfährt, fragt er sich allerdings, ob sie eine potenzielle Verbündete darstellen könnte.

Dann jedoch findet Salamanda Setis ihre Lebensuhr. Und Dorian muss an einen Ort aus seiner Jungend zurückkehren, um ein paar Antworten zu finden.