Der Buchmesse Con ist ein jährliches Stelldichein für Fans, Liebhaber, Verleger und Autoren der Phantastik. Ich habe heuer das erste Mal seit mehr als zehn Jahren wieder mal teilgenommen - und war höchst überrascht, wie positiv sich der Con in dieser Zeit entwickelt hat. Es gab unglaublich viele Gäste, viele (Klein)Verlagsstände, viele Bekannte - und gute Laune.


Einer meiner wichtigsten Termine war der mit meiner Co-Expokratin bei DORIAN HUNTER, Andrea Bottlinger. Wir wollten ein paar grundlegende Dinge zur Expo-Arbeit besprechen und uns natürlich auch mal beschnüffeln. Das letzte persönliche Treffen ist schon wieder eine ganze Weile her.

Wir haben grundsätzlich über die Arbeit an den Expos gesprochen, die wir seit DORIAN HUNTER Band 98 ja gemeinsam verfassen. Da ging es um recht banale Fragen wie: Passt die Abstimmung? Bist Du mit deinem Teil der Arbeit zufrieden? Gibt es in der Kommunikation etwas zu verbessern? Wer ist bei den Arbeitsabläufen wofür zuständig?

Weiters haben wir die Autoreneinteilung fürs nächste Jahr so gut wie auf Schiene gebracht. Ich verrate jetzt mal ganz unter der Hand, dass es womöglich einen neuen Kollegen geben wird, den wir auf DORIAN HUNTER loslassen. Und für den Jubiläumsband 100 wird – hoffentlich - ein altbekannter Kollege die (virtuelle) Feder anspitzen und einen Teil des Romans schreiben.

Die Arbeit an Band 100 steht für Andrea und mich bereits seit einigen Wochen im Fokus. Wenn alles klappt, wird das Buch einen größeren Umfang haben und mit einigen Überraschungen aufwarten können.

Eine inhaltliche Diskussion zum 100. DORIAN HUNTER-Buch gab es auf dem Buchmesse Con nicht. Da sind Andrea und ich noch eifrig am Ideensammeln und Konzipieren. Schließlich soll die Story eines Jubiläumsbands würdig sein und auch mit einigen Überraschungen sowie Neuerungen aufwarten. Eines steht fest: Was in Band 100 geschieht, wird Auswirkungen auf eine Vielzahl von Geschichten haben, die wir während der nächsten zwei Jahre erzählen wollen. Wir werden es Dorian nicht unbedingt leicht machen …

Ich hab mich sehr darüber gefreut, mich mit Andrea mal von Angesicht zu Angesicht unterhalten zu können, ich hab mich nach etwa einer Stunde mit einem sehr guten Gefühl von ihr verabschiedet. Ich denke, dass unsere Zusammenarbeit auch in Zukunft richtig gut funktionieren wird.