Heute ist Freitag, der 13. Neben Halloween und den Rauhnächten sind an diesem Tage die Geister und Dämonen der Schwarzen Familie besonders aktiv. Rettung gibt es kaum. Am besten bleibt ihr einfach zu Hause oder gleich im Bett. Und damit euch nicht zu langweilig wird, hier ein paar Lesetipps, die zudem manchen nützlichen Tipp parat halten, wie ihr euch am besten schützt!

Als Erstes möchte ich euch natürlich unsere eigenen Bücher ans schwarze Herz legen! 

DAS HAUS ZAMIS 51, „Juna“
von Michael M. Thurner und Logan Dee

Juna macht sich auf die Suche nach Michael Zamis, ohne zu ahnen, dass er ihr leiblicher Vater ist. Doch der Hoia-Baciu-Wald ist voller Gefahren. Die Geister uralter Dämonen hausen dort …
In der Gegenwart eröffnet Skarabäus Toth das Testament der Fürstin Bredica. Auch Michael Zamis, seine Frau Thekla und Coco reisen nach Rumänien. Auf der sagenumwobenen Temeschburg trifft Michael Zamis nicht nur Juna wieder – es erwartet ihn eine weitere Überraschung: Die Fürstin verspricht demjenigen ihr Erbe, der ihren Mörder überführt. Ein tödlicher Wettstreit beginnt, bei dem schon bald die Ersten auf der Strecke bleiben.


DORIAN HUNTER 89, „Tick tock“
von Catherine Parker und Christian Schwarz

Die Fronten sind nun eindeutig geklärt: Auf der einen Seite stehen Hunter und Irene, die der Existenz aller Dämonen ein für alle Mal ein Ende setzen wollen. Auf der anderen setzen Asmodi
und seine neue Schiedsrichterin Salamanda Setis alles daran, die Uhrmacherin mit ihren Lebensuhren aufzuhalten. Ein Wettlauf gegen die Zeit beginnt.

Wenn ihr mehr Lust auf bunte Bilder habt, dann empfehle ich wie jedes Jahr Bart Simpsons Horror-Show! Auch das aktuelle Heft, immerhin schon die Ausgabe 21, wurde wieder von bekannten Gastzeichnern und -textern in Szene gesetzt. Highlight des Heftes sind auch diesmal die Hommagen an bekannte Filme und Serien: Diesmal müssen die Ghostbusters und Akte X dran glauben! Zur weiteren Unglücksvermeidung an diesem Freitag, den 13. empfiehlt es sich, das beigeheftete Riesenposter an die Wand zu pinnen. Nichts schreckt Dämonen bekanntlich so sehr ab, als ihresgleichen zu erblicken!

Solltet ihr euch lieber weiterbilden wollen, so bietet sich die druckfrische Ausgabe der CTHULHU LIBRIA NEO an. Allein der verschwurbelte Titel ist in Wirklichkeit ein höchst effektiver Bannspruch gegen Dämonen aller Art. Diesmal ist der Themenschwerpunkt dem expressionistischen Film und seinem Einfluss auf die deutsche Phantastik gewidmet. Hört sich hochwissenschaftlich an, ist aber unterhaltsam geschrieben, zudem lockern viele andere Beiträge das Heft auf – wie zum Beispiel 

ein Interview mit Kai Meyer oder eine Story von einem gewissen Uwe Voehl. Zu beziehen ist das Heft hier: https://cthulhulibria.wordpress.com

Was mich angeht, so überprüfe ich erst mal die Dämonenbanner, die ich noch gestern Abend rund ums Haus verteilt habe – und lege mich dann wieder ins Bett.

Keep the Horror burning!
Uwe