Im dritten DORIAN HUNTER-Romanheft kämpft der Dämonenkiller gegen den mysteriösen Puppenmacher. „Der Puppenmacher“ – so heißt auch der Roman, der ab heute an allen Kiosken und Bahnhofsbuchhandlungen ausliegt. Anlass für uns, dem Dämonenkiller zu Leibe zu rücken und ein brandneues Interview mit ihm zu führen!

Mystery Press: Mr Hunter, dürfen wir Sie einen Moment stören und ein paar Fragen stellen? Wir haben auch eine Flasche Bourbon für Sie mitgebracht.

Dorian Hunter: Wenn Olivaro Sie nicht geschickt hat … Her damit!

MP: Keine Sorge, ich bin von der MYSTERY PRESS. Äh, den Bourbon gibt’s erst am Ende des Interviews.

DH: Okay, fragen Sie, aber (schaut auf die Uhr) … Sie haben fünf Minuten.

MP: Fünf Minuten sind – okay. Wie fühlt man sich, wenn man nach über 40 Jahren seine Erlebnisse plötzlich wieder an jedem Kiosk und in jeder Bahnhofsbuchhandlung lesen kann?

DH: Beschissen. Beschissen alt. Wissen Sie, damals war ich immerhin noch ein paar Jährchen jünger.

MP: (erstaunt) Aber Sie sind kaum gealtert …

DH: Stimmt. Die Jahre an der Seite einer ehemaligen Hexe, Coco Zamis, haben mich verdammt auf Trab gehalten. Das hält jung! (zündet sich eine Players an)

MP: Und das Rauchen haben Sie auch nicht aufgegeben, wie ich sehe.

DH: Ist eh zu spät … Noch drei Minuten.

MP: Heute erscheint das dritte DORIAN HUNTER-Romanheft „Der Puppenmacher“. Erinnern Sie sich noch daran?

DH: Und ob ich mich erinnere! Dieser perverse Dämon, der seine Opfer nicht nur in lebende Puppen verwandelte, sondern auch noch ihre Seele zerstörte. Damals habe ich …

MP: Bitte nicht spoilern! 

DH: (böser Blick) Unterbrechen Sie mich nicht immer. Übrigens: Noch zweieinhalb Minuten. Damals habe ich einen Menschen kennengelernt, der entscheidend für mein Leben war und mich bis heute begleitet: den jungen Phillip Hayward. Übrigens: Ich bin den damaligen Redakteuren verdammt dankbar, dass mit Phillip ein Hermaphrodit Einzug in die prüde Romanheftwelt hielt.

MP: Na ja, Ihre sonstigen Gepflogenheiten waren ja auch alles andere als prüde, nicht wahr? Ich erinnere mich …

DH: Sorry, Ihre Redezeit ist leider vorbei. Die Dämonen warten nicht. Übrigens: Ab Heft 3 ging’s so richtig los: Am Ende konnte ich nicht nur Donald Chapman, der damals noch für den Secret Service arbeitete, die Augen öffnen, dass die Dämonen keine Hirngespinste sind, sondern brandgefährlich. Und, was am allerwichtigsten war: Ich konnte den Sercret Service überzeugen, mich im Kampf gegen die organsierte Bekämpfung der Dämonen zu unterstützen! Was ist jetzt mit dem Bourbon!

MP: Bitte schön! 

DH: (liest das Etikett) Was? Diesen Fusel …!?

MP: Sorry, aber auch die MYSTERY PRESS muss sparen. Vielen Dank für das Interview! (husch und weg)

Ein Tipp noch: Wer das neue DORIAN HUNTER-Abenteuer „Der Puppenmacher“ nicht nur lesen, sondern auch hören will, dem  empfehlen wir die spannende Hörspielumsetzung gleichen Titels: Der Puppenmacher!
 

Keep the Horror burning!
Uwe Voehl