31.08.2018

Das Ziel heißt El Dorado

Dennis Ehrhardt

Noch sieben Tage, dann erscheint der letzte Teil des Inka-Hörspielvierteilers – ebenso wie die neuen Bücher DORIAN HUNTER 93, „Rache der Dschinnen“, und DAS HAUS ZAMIS 55, „Wer ohne Sünde ist ...“ Und nur vier Tage später startet auch schon die Romanheft-Neuauflage von DORIAN HUNTER. Eine Menge Ereignisse und für uns ein Grund, noch ein Mal kurz innezuhalten und die Ereignisse der ersten drei Inka-Folgen zu rekapitulieren ...

Im „Prolog“ zum Zyklus (der genau genommen der Epilog des Zweiteilers 35.1 und 35.2 war) erfuhr Jeff Parker von der Möglichkeit, die sagenumwobene Inka-Stadt El Dorado zu finden. Besser gesagt, wurde ihm die Expedition regelrecht aufgequatscht, und zwar von Madeleine Gibson, von der wir bisher höchstens ahnen, für wen sie arbeitet. Sie hat nicht nur Jeff magisch beeinflusst, sondern auch seine Assistentin Sandy gezwungen, ein Paket an Dorian Hunter zu schicken, in dem sich eine 500 Jahre alte Revolvertrommel befindet. Seltsam, denn vor einem halben Jahrtausend gab es noch keine Revolver ... Dorian schluckt den Köder und folgt Jeff in den Dschungel, wo er und Jeffs Freundin Sacheen mehreren Untoten begegnen. Offenbar handelt es sich um Teilnehmer von Jeffs Expedition, die getötet und danach wiedererweckt wurden ... von der Inka-Prinzessin Marucha, die Dorian aus seinem dritten Leben als Georg Rudolf Speyer kennt? Auch Speyer versuchte damals, El Dorado zu finden, doch er wurde von Marucha in eine Falle gelockt, und zwar auf Befehl ihres Vaters, des Inka-Königs Atahualpa, dessen wiederbelebter Körper von Supay, dem Herrn der Toten, in Besitz genommen wurde. Georg konnte entkommen, anders als sein Gefährte Hernando Vivelda, der wie die übrigen Konquistadoren in El Dorado getötet wurde! – Als Dorian in der Gegenwart endlich das Zeltlager von Jeff nahe der Quelle des Rio Negro findet, fehlt von Jeff jede Spur. Alles, was Dorian aufstöbert, ist das vermoderte Skelett eines jungen Spaniers, der einen Revolver ohne Trommel bei sich trägt ... doch bevor der Dämonenkiller Teile des unheimlichen Puzzles zusammensetzen kann, erscheint ein Haufen heruntergekommener Marodeure, die Dorian und Sacheen gefangennehmen. Ihr Anführer ist ein alter Bekannter ... Hernando Vivelda!

Und damit wünschen wir euch jetzt viel Spaß mit dem ersten kleinen Trailerleckerbissen zur finalen Folge 39, „Yana Turmanyay“ ... nicht, ohne euch noch einen letzten guten Rat mit auf den Weg zu geben: Hütet euch vor dem „Schwarzen Regenbogen“, dessen Fluch in El Dorado wirkt!

 

In wenigen Tagen ist es so weit: Am 11. September startet die DORIAN HUNTER-Neuauflage bei Bastei Lübbe als Romanheft. Aus diesem Anlass hat Uwe Voehl sich auf den Weg zu Zaubermond gemacht, um ein paar wichtige Fragen mal zu klären. Wie kam es zu der Neuauflage? Wer betreut die Serie redaktionell? Und was hat Zaubermond mit dem Projekt zu tun?

U
DORIAN HUNTER Romanheft 1, „Im Zeichen des Bösen“ von Ernst Vlcekwe Voehl: Lieber Dennis, die Info, dass DORIAN HUNTER (früher „Dämonenkiller“) im Heftroman neu aufgelegt wird, hat mich schlicht umgehauen. Eine großartige Nachricht für die Serie, wie ich finde! Vielleicht erklärst du uns, bevor wir ins Detail gehen, erst einmal, welche Bände genau nachgedruckt werden?

Dennis Ehrhardt: Ich freue mich natürlich auch sehr, dass es die Neuauflage gibt. DORIAN HUNTER kehrt damit ja ein Stück weit zu seinen Wurzeln zurück. Die Romanheft-Serie startet mit Band 1, „Im Zeichen des Bösen“, von Ernst Vlcek. Alle zwei Wochen wird ein weiterer Band veröffentlicht.

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Andreas Meyer komponiert u. a. die Soundtracks für DORIAN HUNTER und JOHN SINCLAIR
Vor einiger Zeit haben wir Andreas Meyer bereits zu seinen Kompositionen für den DORIAN HUNTER-Soundtrack befragt. Dennis Simcott hat nun noch einmal den Kontakt gesucht und weitere Informationen aus Andreas herausgekitzelt. HIer findet ihr das komplette Interview:


Dennis: Du hast für die Hörspielserie DORIAN HUNTER nahezu den kompletten Score, d. h. die gesamte Musik der Serie, komponiert. Auch bei JOHN SINCLAIR wird seit Folge 71 fast ausschließlich deine Musik verwendet. Wann hast du mit dem Komponieren begonnen? Hast du studiert, oder ist alles selbst erlernt?

Ich bin in erster Linie Autodidakt, hatte aber das Glück, dass sich mein Vater Anfang der 80er eine große elektronische Orgel kaufte. Damit fing eigentlich alles an. Ich nahm Unterricht bei einem Musiklehrer, der mir zunächst die grundsätzlichen Spieltechniken beibrachte – ich hatte ja von nichts eine Ahnung, und Musik war in der Schule immer mein schlechtestes Fach. Allerdings habe ich mich damals schon sehr für Synthesizer, Klanggestaltung und Pop-Musik interessiert. Ich habe dann Songs, die zu der Zeit im Radio liefen, nachgespielt, zum Beispiel O.M.D., „Maid of Orleans“. Irgendwie, ich weiß nicht genau warum, muss ich mich wohl auch dafür interessiert haben, wie Pop-Musik funktioniert. Mein Lehrer hat das aufgeschnappt, mich gefördert und mir gleichzeitig mit den Spieltechniken die Grundlagen der Kompositionstechnik beigebracht. Ich habe also beides zusammen gelernt, im frühen Teenager-Alter – wie man die Finger setzt und nach welchen harmonischen, melodischen und rhythmischen Gesetzmäßigkeiten Pop-Songs gestrickt werden.

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10.08.2018

Wer ohne Sünde ist …

Uwe Voehl

… hat nichts zu befürchten, keine Sorge. Alle anderen sollten vorsichtig sein. Denn ab sofort bekommt es die Schwarze Familie in Wien mit einer sehr resoluten jungen Dame zu tun. Und Achtung, wenn ihr euch im Bereich der Polizeistation Schillergasse aufhaltet: Mirka König mag es gar nicht, wenn man sie »Mikro« nennt!

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03.08.2018

DORIAN HUNTER 93: Rache der Dschinnen

von Andrea Bottlinger

Heute habe ich eine frühe Überraschung für euch: DORIAN HUNTER Band 93 ist vor Kurzem fertig geworden und nun auf dem Weg in die Druckerei. Der Titel des Bands wird "Rache der Dschinnen" lauten, und geschrieben wurde er von Catherine Parker und Christian Schwarz. Damit ihr schon einmal wisst, worauf ihr euch im Spätsommer freuen könnt, habe ich euch eine Leseprobe aus Catherine Parkers Teilroman mitgebracht.

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27.07.2018

DAS HAUS ZAMIS und ich

Uwe Voehl

Es war im August 1973, als ich Michael Zamis das erste Mal begegnete und er mir vom „Henkerschwert“ berichtete. Er war ein großer, beindruckender Mann, ein Dämon, um genau zu sein, und ich war gerade 14 geworden. Wir trafen uns in einer Hagener Bahnhofsbuchhandlung, und irgendwie hatten wir sofort einen Narren aneinander gefressen …

Ich fürchte, eher ich an ihm als umgekehrt. Aber irgendwie mochte er mich. Und so trafen wir uns erst monatlich, dann alle zwei Wochen und schließlich wöchentlich. Er stellte mir seine Familie vor: Seine Frau Thekla, seine Söhne Adalmar, Georg und die Zwillinge. Auf die Töchter war er weniger gut zu sprechen: Lydia, seine älteste, war ein verkommenes Luder. Vera war mehr nach seinem Holz geschnitzt, aber schon damals äußerst eigenwillig. Am schlimmsten wetterte er über seine jüngste Tochter: Coco Zamis.

Ich konnte seinen Ärger verstehen, hatte Coco sich doch ausgerechnet mit einem Dämonenkiller davongemacht: Dorian Hunter. Dennoch: Ich spürte, dass ihm Coco besonders am Herzen lag, aber der harte Brocken wollte es natürlich nicht zugeben. Und auch ich fand sie faszinierend. Mehr noch als ihre gegenwärtigen Eskapaden an Dorian Hunters Seite interessierte mich aber ihre Vergangenheit: ihr ständiger Kampf als Weißes Schaf innerhalb der Schwarzen Familie …

Es dauerte bis zum März 1975, bis ich endlich auch Cocos Vertrauen gewonnen hatte und sie mir ihre Lebensgeschichte beichtete – die mit dem „Hexensabbat“ begann und mit der „Stunde der Ameisen“ weiterging. Unsere doch recht außergewöhnliche Beziehung dauert bis zum heutigen Tage an.

Was ich selbst zu erzählen habe? Ich fürchte, es ist nicht halbwegs so interessant – aber hört selbst:

Keep the Horror burning!

Uwe

PS: Ab dem 11. September erscheint DORIAN HUNTER zweiwöchentlich als Romanheft-Neuauflage, und damit habe ich das seltene Glück, alles noch einmal von vorn zu erleben …

20.07.2018

DORIAN HUNTER bei Bastei!

Dennis Ehrhardt

DORIAN HUNTER Heftroman Band 1, „Im Zeichen des Bösen“ von Ernst VlcekHeute einmal ein etwas kürzerer Blogbeitrag in aktueller Sache. Da die Gerüchte nämlich bereits seit ein bis zwei Wochen durch das Netz geistern, möchten wir es an dieser Stelle bestätigen: DORIAN HUNTER kehrt zu seinen Wurzeln zurück – in den Heftroman! Ab dem 11. September 2018 wird DORIAN HUNTER zweiwöchentlich als Heftroman-Neuauflage bei Bastei erscheinen. Das finden wir natürlich an sich schon mal ziemlich cool ... zumal dies keine Auswirkungen auf die Buchserie haben wird. Die Bücher werden also wie bisher bei Zaubermond erhältlich sein und jeweils vierteljährlich mit neuen Bänden fortgesetzt. Wie genau die Heftserie gestaltet sein wird, welche Romane erscheinen und was dies inhaltlich für DORIAN HUNTER bedeutet, werdet ihr beizeiten an dieser Stelle erfahren. Seid gespannt!

13.07.2018

Den Dämonenkiller das Gruseln lehren

von Andrea Bottlinger

Dorian Hunter ist hart im Nehmen, da sind wir uns alle eilig. Die durchschnittliche Dämonenbegegnung ist für ihn so alltäglich wie für andere Leute der Papierstau im Drucker und schlechter Bürokaffee. Aber das macht es umso interessanter zu fragen: Was bräuchte es, damit selbst ihm noch ein kalter Schauer den Rücken hinunter läuft?

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06.07.2018

Unser Tipp zum Wochenende!

Uwe Voehl

Cover Das Haus Zamis 54Habt ihr am Wochenende noch nichts vor? Wir wär's mal mit einer schrägen Party in einem (nur von Menschen!) verlassenen Geisterhaus? So wie Melina, Tony & Co es planen? Keine Sorge, euch erwartet keine Teenie-Soap. Wir sprechen hier immerhin von dem neuen HAUS ZAMIS-Band 54 "Beelzebub". Horror-Spezialist Simon Borner hat dazu ein blutiges Garn gesponnen … 

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29.06.2018

High Noon in Hannover!

Dennis Ehrhardt

John Sinclair erobert den Wilden Westen! Oder erobert nicht vielmehr Dorian Hunter den Wilden Westen – innerhalb der JOHN SINCLAIR-Serie ...?

JOHN SINCLAIR Sonderedition 11, „Deadwood“ (Crossover mit DORIAN HUNTER)Die große Mehrheit der JOHN SINCLAIR-Fans auf der Live-Aufführung zur Folge 100 in Leipzig hat seinerzeit explizit ein zweites Crossover mit DORIAN HUNTER gefordert ... So schlecht scheint sich unser Dämonenkiller im ersten Duell in JOHN SINCLAIR 83, „Ein Leben unter Toten“, bzw. DORIAN HUNTER 21, „Herbstwind“, also nicht geschlagen zu haben. ;-) Und natürlich haben wir uns diesmal etwas Neues einfallen lassen. Es wird also nicht zwei Folgen geben, die gleichzeitig spielen, sondern ... etwas ganz und gar Neues, versprochen! „Deadwood“ ist ein sehr experimentelles Hörspiel geworden, das innerhalb der JOHN SINCLAIR-Serie etwas aus dem Rahmen fällt und sicherlich zu Fragen provozieren wird. So werden darin Szenen erzählt, die Realität sind ... oder eben nicht. Je nach Perspektive. Und es spielen Figuren mit, die man kennt ... oder doch nicht. Je nach Perspektive. Hört sich verrückt an? Dann macht den Versuch und hört euch „Deadwood“ an! Wir sind wirklich mega-gespannt auf eure Meinung und versprechen: Wir stehen bereit, Fragen zum Hörspiel zu beantworten! Schickt uns einfach eine Mail an mail@sinclair-blog.de oder an info@zaubermond.de, und wir werden eure Frage in zwei Wochen im nächsten Beitrag des JOHN SINCLAIR-Hörspielblogs diskutieren.

Und natürlich möchten wir auch noch einmal auf die Live-Aufführung von „Deadwood“ hinweisen, die morgen, am 30.6.18, direkt im Anschluss an die Hörspielmesse „Hörmich“ um 19:30 Uhr im „Pavillon“, Lister Meile 4, 30161 Hannover stattfinden wird. Mit dabei sind Dietmar Wunder, Thomas Schmuckert, Martin May, Detlef Bierstedt, Claudia Urbschat-Mingues, Santiago Ziesmer, Sven Plate sowie, als Überraschungsgast, the one and only Katy Karrenbauer! Jawoll, ihr habt richtig gelesen. Katy Karrenbauer wird vor Ort sein. In welcher Rolle, werden wir hier noch nicht verraten. Was wir dagegen verraten, ist, dass die „Hörmich“ wirklich eine super Messe ist, bei der sich inzwischen fast die gesamte Hörspielbranche tummelt. Es gibt tausende neue und gebrauchte Hörspiele ... und natürlich werden auch JOHN SINCLAIR und DORIAN HUNTER präsentiert – u. a. die frisch erschienenen Soundtracks beider Serien, die am Stand von Zaubermond auf MC und CD erhältlich sind.

Wir weisen an dieser Stelle allerdings schon mal vorsorglich darauf hin, dass die Live-Aufführung von „Deadwood“ sehr wahrscheinlich ausverkauft sein wird. Ein paar wenige Restkarten gibt es evtl. noch unter www.hoermichhannover.de oder an der Abendkasse. Wer schnell ist, gewinnt! Wir freuen uns auf jeden Fall, euch dort zu sehen!

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