Andreas Meyer komponiert u. a. die Soundtracks für DORIAN HUNTER und JOHN SINCLAIR
Vor einiger Zeit haben wir Andreas Meyer bereits zu seinen Kompositionen für den DORIAN HUNTER-Soundtrack befragt. Dennis Simcott hat nun noch einmal den Kontakt gesucht und weitere Informationen aus Andreas herausgekitzelt. HIer findet ihr das komplette Interview:


Dennis: Du hast für die Hörspielserie DORIAN HUNTER nahezu den kompletten Score, d. h. die gesamte Musik der Serie, komponiert. Auch bei JOHN SINCLAIR wird seit Folge 71 fast ausschließlich deine Musik verwendet. Wann hast du mit dem Komponieren begonnen? Hast du studiert, oder ist alles selbst erlernt?

Ich bin in erster Linie Autodidakt, hatte aber das Glück, dass sich mein Vater Anfang der 80er eine große elektronische Orgel kaufte. Damit fing eigentlich alles an. Ich nahm Unterricht bei einem Musiklehrer, der mir zunächst die grundsätzlichen Spieltechniken beibrachte – ich hatte ja von nichts eine Ahnung, und Musik war in der Schule immer mein schlechtestes Fach. Allerdings habe ich mich damals schon sehr für Synthesizer, Klanggestaltung und Pop-Musik interessiert. Ich habe dann Songs, die zu der Zeit im Radio liefen, nachgespielt, zum Beispiel O.M.D., „Maid of Orleans“. Irgendwie, ich weiß nicht genau warum, muss ich mich wohl auch dafür interessiert haben, wie Pop-Musik funktioniert. Mein Lehrer hat das aufgeschnappt, mich gefördert und mir gleichzeitig mit den Spieltechniken die Grundlagen der Kompositionstechnik beigebracht. Ich habe also beides zusammen gelernt, im frühen Teenager-Alter – wie man die Finger setzt und nach welchen harmonischen, melodischen und rhythmischen Gesetzmäßigkeiten Pop-Songs gestrickt werden.

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… hat nichts zu befürchten, keine Sorge. Alle anderen sollten vorsichtig sein. Denn ab sofort bekommt es die Schwarze Familie in Wien mit einer sehr resoluten jungen Dame zu tun. Und Achtung, wenn ihr euch im Bereich der Polizeistation Schillergasse aufhaltet: Mirka König mag es gar nicht, wenn man sie »Mikro« nennt!

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05.08.2018

Weiterbaden!

SONDERBERG & CO. und der Fall van den BeeckKaum zu glauben, dass der letzte Beitrag mit dem Titel „Ein kurzer Sommer-Tweet“ bereits über zwei Monate her ist und wir ... immer noch hochsommerliche Temperaturen haben!

Dafür gibt es endlich etwas Neues im „Fall van den Beeck“. Für die neunte Hörspielfolge hatte ich ja bisher keinen Erscheinungstermin angekündigt, da noch eine Sprachaufnahme fehlte. Dabei handelte es sich ausgerechnet um Dr. Friedrich Sonderberg selbst, gesprochen von Jan-Gregor Kremp („Der Alte“). Diese haben wir nun endlich absolvieren können (und dabei gleich das Fundament für einen zehnten Fall gelegt, wie ich hier geheimnisvoll andeuten möchte ...). Allerdings stellt sich nun das neue Problem, dass der geplante Termin für die Postproduktion inzwischen verstrichen ist und wir das Hörspiel jetzt zwischen die vielen anderen Produktionen quetschen müssen, die wir im zweiten Halbjahr auf dem Zettel haben. Wir hoffen, dass das so möglich sein wird, wie wir uns das aktuell vorstellen, und das würde dann sehr wahrscheinlich einen Veröffentlichungstermin im März 2019 bedeuten. Allein, garantieren können wir das im Augenblick nicht. Denn es soll ja auch gut werden ... Drückt uns also die Daumen, dass es klappt!

Bis dahin heißt es: Weiterbaden! ... Auch wenn es bei dem einen oder anderen nur das Schmoren im eigenen Saft ist. :-D

Dennis Ehrhardt

Heute habe ich eine frühe Überraschung für euch: DORIAN HUNTER Band 93 ist vor Kurzem fertig geworden und nun auf dem Weg in die Druckerei. Der Titel des Bands wird "Rache der Dschinnen" lauten, und geschrieben wurde er von Catherine Parker und Christian Schwarz. Damit ihr schon einmal wisst, worauf ihr euch im Spätsommer freuen könnt, habe ich euch eine Leseprobe aus Catherine Parkers Teilroman mitgebracht.

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Es war im August 1973, als ich Michael Zamis das erste Mal begegnete und er mir vom „Henkerschwert“ berichtete. Er war ein großer, beindruckender Mann, ein Dämon, um genau zu sein, und ich war gerade 14 geworden. Wir trafen uns in einer Hagener Bahnhofsbuchhandlung, und irgendwie hatten wir sofort einen Narren aneinander gefressen …

Ich fürchte, eher ich an ihm als umgekehrt. Aber irgendwie mochte er mich. Und so trafen wir uns erst monatlich, dann alle zwei Wochen und schließlich wöchentlich. Er stellte mir seine Familie vor: Seine Frau Thekla, seine Söhne Adalmar, Georg und die Zwillinge. Auf die Töchter war er weniger gut zu sprechen: Lydia, seine älteste, war ein verkommenes Luder. Vera war mehr nach seinem Holz geschnitzt, aber schon damals äußerst eigenwillig. Am schlimmsten wetterte er über seine jüngste Tochter: Coco Zamis.

Ich konnte seinen Ärger verstehen, hatte Coco sich doch ausgerechnet mit einem Dämonenkiller davongemacht: Dorian Hunter. Dennoch: Ich spürte, dass ihm Coco besonders am Herzen lag, aber der harte Brocken wollte es natürlich nicht zugeben. Und auch ich fand sie faszinierend. Mehr noch als ihre gegenwärtigen Eskapaden an Dorian Hunters Seite interessierte mich aber ihre Vergangenheit: ihr ständiger Kampf als Weißes Schaf innerhalb der Schwarzen Familie …

Es dauerte bis zum März 1975, bis ich endlich auch Cocos Vertrauen gewonnen hatte und sie mir ihre Lebensgeschichte beichtete – die mit dem „Hexensabbat“ begann und mit der „Stunde der Ameisen“ weiterging. Unsere doch recht außergewöhnliche Beziehung dauert bis zum heutigen Tage an.

Was ich selbst zu erzählen habe? Ich fürchte, es ist nicht halbwegs so interessant – aber hört selbst:

Keep the Horror burning!

Uwe

PS: Ab dem 11. September erscheint DORIAN HUNTER zweiwöchentlich als Romanheft-Neuauflage, und damit habe ich das seltene Glück, alles noch einmal von vorn zu erleben …

DORIAN HUNTER Heftroman Band 1, „Im Zeichen des Bösen“ von Ernst VlcekHeute einmal ein etwas kürzerer Blogbeitrag in aktueller Sache. Da die Gerüchte nämlich bereits seit ein bis zwei Wochen durch das Netz geistern, möchten wir es an dieser Stelle bestätigen: DORIAN HUNTER kehrt zu seinen Wurzeln zurück – in den Heftroman! Ab dem 11. September 2018 wird DORIAN HUNTER zweiwöchentlich als Heftroman-Neuauflage bei Bastei erscheinen. Das finden wir natürlich an sich schon mal ziemlich cool ... zumal dies keine Auswirkungen auf die Buchserie haben wird. Die Bücher werden also wie bisher bei Zaubermond erhältlich sein und jeweils vierteljährlich mit neuen Bänden fortgesetzt. Wie genau die Heftserie gestaltet sein wird, welche Romane erscheinen und was dies inhaltlich für DORIAN HUNTER bedeutet, werdet ihr beizeiten an dieser Stelle erfahren. Seid gespannt!

Dorian Hunter ist hart im Nehmen, da sind wir uns alle eilig. Die durchschnittliche Dämonenbegegnung ist für ihn so alltäglich wie für andere Leute der Papierstau im Drucker und schlechter Bürokaffee. Aber das macht es umso interessanter zu fragen: Was bräuchte es, damit selbst ihm noch ein kalter Schauer den Rücken hinunter läuft?

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Cover Das Haus Zamis 54Habt ihr am Wochenende noch nichts vor? Wir wär's mal mit einer schrägen Party in einem (nur von Menschen!) verlassenen Geisterhaus? So wie Melina, Tony & Co es planen? Keine Sorge, euch erwartet keine Teenie-Soap. Wir sprechen hier immerhin von dem neuen HAUS ZAMIS-Band 54 "Beelzebub". Horror-Spezialist Simon Borner hat dazu ein blutiges Garn gesponnen … 

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John Sinclair erobert den Wilden Westen! Oder erobert nicht vielmehr Dorian Hunter den Wilden Westen – innerhalb der JOHN SINCLAIR-Serie ...?

JOHN SINCLAIR Sonderedition 11, „Deadwood“ (Crossover mit DORIAN HUNTER)Die große Mehrheit der JOHN SINCLAIR-Fans auf der Live-Aufführung zur Folge 100 in Leipzig hat seinerzeit explizit ein zweites Crossover mit DORIAN HUNTER gefordert ... So schlecht scheint sich unser Dämonenkiller im ersten Duell in JOHN SINCLAIR 83, „Ein Leben unter Toten“, bzw. DORIAN HUNTER 21, „Herbstwind“, also nicht geschlagen zu haben. ;-) Und natürlich haben wir uns diesmal etwas Neues einfallen lassen. Es wird also nicht zwei Folgen geben, die gleichzeitig spielen, sondern ... etwas ganz und gar Neues, versprochen! „Deadwood“ ist ein sehr experimentelles Hörspiel geworden, das innerhalb der JOHN SINCLAIR-Serie etwas aus dem Rahmen fällt und sicherlich zu Fragen provozieren wird. So werden darin Szenen erzählt, die Realität sind ... oder eben nicht. Je nach Perspektive. Und es spielen Figuren mit, die man kennt ... oder doch nicht. Je nach Perspektive. Hört sich verrückt an? Dann macht den Versuch und hört euch „Deadwood“ an! Wir sind wirklich mega-gespannt auf eure Meinung und versprechen: Wir stehen bereit, Fragen zum Hörspiel zu beantworten! Schickt uns einfach eine Mail an mail@sinclair-blog.de oder an info@zaubermond.de, und wir werden eure Frage in zwei Wochen im nächsten Beitrag des JOHN SINCLAIR-Hörspielblogs diskutieren.

Und natürlich möchten wir auch noch einmal auf die Live-Aufführung von „Deadwood“ hinweisen, die morgen, am 30.6.18, direkt im Anschluss an die Hörspielmesse „Hörmich“ um 19:30 Uhr im „Pavillon“, Lister Meile 4, 30161 Hannover stattfinden wird. Mit dabei sind Dietmar Wunder, Thomas Schmuckert, Martin May, Detlef Bierstedt, Claudia Urbschat-Mingues, Santiago Ziesmer, Sven Plate sowie, als Überraschungsgast, the one and only Katy Karrenbauer! Jawoll, ihr habt richtig gelesen. Katy Karrenbauer wird vor Ort sein. In welcher Rolle, werden wir hier noch nicht verraten. Was wir dagegen verraten, ist, dass die „Hörmich“ wirklich eine super Messe ist, bei der sich inzwischen fast die gesamte Hörspielbranche tummelt. Es gibt tausende neue und gebrauchte Hörspiele ... und natürlich werden auch JOHN SINCLAIR und DORIAN HUNTER präsentiert – u. a. die frisch erschienenen Soundtracks beider Serien, die am Stand von Zaubermond auf MC und CD erhältlich sind.

Wir weisen an dieser Stelle allerdings schon mal vorsorglich darauf hin, dass die Live-Aufführung von „Deadwood“ sehr wahrscheinlich ausverkauft sein wird. Ein paar wenige Restkarten gibt es evtl. noch unter www.hoermichhannover.de oder an der Abendkasse. Wer schnell ist, gewinnt! Wir freuen uns auf jeden Fall, euch dort zu sehen!

DORIAN HUNTER Zusatzexposé Inka-Zyklus
Im CD-Booklet zu Hörspielfolge 38, „Marucha“, stand folgendes zu lesen: „Ernst Vlcek verfasste nicht nur die Handlungsexposés für den Inka-Zyklus, nach denen die drei Autoren (Neal Davenport, Earl Warren und Ernst Vlcek selbst) schließlich die Romane schrieben. Er stellte außerdem ein Zusatzexposé über die Figuren und Schauplätze zusammen, in dem er zum Beispiel die Inkastadt El Dorado und ihre Rätsel, aber auch Charaktere wie Atahualpa, Pascual Martinez, Sacheen und Parkers Expeditionsteilnehmer Daponde, Rogard, Ehrlich, Farmer und andere (insgesamt elf) detailliert beschrieb. Bezeichnend ist dabei Vlceks Einleitung: ,Der Inka-Zyklus ist einigermaßen kompliziert, die drei Bände greifen wie Zahnräder ineinander, sodass einige
Gegebenheiten und Personen festgelegt werden müssen. Das Thema hätte natürlich auch einfacher abgehandelt werden können, aber ich mache es den anderen Autoren und mir absichtlich nicht leicht. Dieser Zyklus könnte natürlich auch die Grenzen unseres Teams aufzeigen – dann ziehen wir eben die Lehre daraus und machen später einfachere Zyklen.'“

Glücklicherweise ist es nie zur Umsetzung dieser „Drohung“ gekommen, und vielleicht einmal deutlich zu machen, welche Arbeit hinter der Konzeption eines jeden Romans (und auch des darauf basierenden Hörspiels) liegt, bringen wir an dieser Stelle nur einmal das besagte „Zusatzexposé“ im Originaltext. Dazu käme dann natürlich noch das wesentlich längere "Originalexposé", das Ernst Vlcek wöchentlich für jeden Roman verfasst hat. (Anm des Blogautors: In dem folgenden Text haben wir natürlich den einen oder anderen kleinen Hinweis, wie der Inka-Zyklus ausgeht und wie es danach in der Serie weitergeht, stillschweigend entfernt. ;-) )

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