


In diesem Buch gehts in allen 5 Geschichten um die Dämonendrillinge. Besonders die Vergangenheitsabenteuer von Dorian Hunter sind wieder aller erste Sahne. Und die Entführung von Phillip wartet mit einiges Überraschungen auf. Die einziges Story die mir nicht sonderlich gefallen hat, ist "Die Rattenkönigin". Ich mag einfach keine Ratten-Romane.

Zu Beginn hatte ich etwas Probleme mit dem Band, und die Rahmenhandlung um die Drillinge war insgesamt etwas holprig. Aber die einzelnen Romane hatten jeder für sich ihren Reiz. Besonders Roman 2 hat mich begeistert, weil ich Zuggeschichten immer schon mochte. Und weil mich das Schicksal des Rattenmädchens und ihres Vaters wirklich berührt hat. Ansonsten habe ich erfahren, dass mich Ratten nicht gruseln und dass mich die detailierten Schilderungen des Inquisitionsalltags faszinieren, wenngleich ich da in einen voyeuristischen Modus verfalle, den ich nur ungern zugebe. Aber genau das macht den subversiven Reiz der alten Hunter-Romane ja aus. Dieses Mal fand ich den Einsatz des Hermaphroditen auch genau richtig und gut dosiert, habe mich über seine Hauptrolle sehr gefreut. Im Ganzen also ein sehr guter Band mit fünf hervorragenden Einzelromanen und einer etwas bemühten Rahmenhandlung. Und: ich mag Cohen. Hoffentlich wird er nicht so bald abserviert.
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