Coco Zamis - Band 15
Die Totenmesse
Uwe Voehl

Coco Zamis ist zurück in der Gegenwart - und mit ihr hat es Dorghai Zamis, ihren Großvater, dorthin verschlagen. Damit hat sie sich ein gewaltiges Problem aufgehalst, denn der grausame Dämon erweist sich als alles andere als pflegeleicht. Andererseit...
Leserbewertung: Bewertungsergebnis

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Karsten bewertete am 23.08.2007 23:11 diesen Titel mit Bewertungsergebnis

"Die Todesmesse" hat mir super gefallen. Besonders Dolorus als Sadodämon und die Idee seine Opfer so lange zu quälen um ihnen anschließend die Seele aus dem Körper zu saugen fand ich sehr gut. Die Pircing-Folterszene hatte schon was. Auch dass Coco diesmal Mitstreiter hatte, welche sogar Dämonen sind, tat mal echt gut. Meistens ist Coco ja eine Einzelgängerin und wenn sie mal Mitstreiter hatte, dann sind das Menschen. Ich hoffe im nächsten Band auf ein Wiedersehen mit Traudel Medusa, die mir inzwischen ans Herz gewachsen ist. Sie sollte noch lange dabei bleiben. Ich vermisse auch noch Rebecca, die Vampirin aus dem Baphomet-Zyklus. Da sie ja angeblich Cocos beste Freundin ist, hat man leider noch nicht viel von ihr gelesen. Auch hoffe ich mehr über die geheime Verschwörung zu erfahren, und wer dahinter steckt. Olivaro vielleicht? Das Michael Zamis indirekt Schuld am Beginn der 1. Weltkrieges ist, ist originell und eigentlich sogar das Sahnehäubchen des Buches. Allerdings war mir Michael einfach zu lieb und eine genauere Begründung, warum er Coco im Traum erschienen ist wäre toll gewesen. Alle drei Geschichten gehen nahtlos ineinander über und das hält die Spannung und die Geschwindigkeit hoch. Sowas sollte man beibehalten.

langsamleser bewertete am 07.07.2010 17:27 diesen Titel mit Bewertungsergebnis

"Der Seelenfresser": Guter Durchschnitt. Dorghai und seine Schwierigkeiten, sich in der Gegenwart zu orientieren, erscheinen oft überzogen. Der Seelenfresser war okay. Am besten fand ich den Anfang mit Mikhail und Rasputin: Endlich eine gelungene Beschwörung! 3 Punkte. "... und erlöse uns von dem Fluch": Schon besser. Die Vergangenheitsstory und die Einbindung der Zamis in historisches Geschehen gerieten sehr ansprechend. Aber auch die Gegenwartshandlung weiß zu überzeugen; dank des Höllenfürsten und seiner Gestalt gewordenen Gedanken wird es richtig gruselig. Kritikpunkte: S. 136 "... sich ihrer Leidenschaftlichkeit hinzugeben" (Gibt man sich nicht einfach der "Leidenschaft" hin?); S. 199: Da zieht's mir das Hemd aus. Der Autor dichtet das Gourmand-Gourmet einfach Eustache Lexas an. Mal davon abgesehen, dass jener Herr seit Band 1 toter ist als Ptolemäus, gehört das Restaurant natürlich den Brüdern Henning und Toni Obrecht. Trotzdem: 4 Punkte. "Die Totenmesse": In der Vergangenheit erfüllt sich Rasputins Schicksal durchaus originell. Die von Asmodi geschaffene Sphäre bleibt unheimlich. Als Coco, Traudel und Dorghai in ihre gewohnte Realität zurückkehren, bleibt das Unheimliche leider etwas auf der Strecke. Die Auflösung des Gorgon-Arcs wirkt abgehackt, die titelgebende Totenmesse ist nur Beiwerk. "Letztlich ging mir das alles zu schnell", sagt Coco (S. 349), und sie hat recht. 4 Punkte.



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