Coco Zamis - Band 5
Des Teufels Günstling
Ralf Schuder/ Uwe Voehl/ Susan Schwartz

Der Weg ins centro terrae, zum Mittelpunkt der Erde, ist frei. Doch im Zentrum selbst warten Schrecken auf Coco, wie sie noch nie ein Mensch oder Dämon erblickte. Wird es der jungen Hexe gelingen, den Magier Merlin zu befreien? Oder wird sie ein Op...
Leserbewertung: Bewertungsergebnis

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Anonym bewertete am 05.05.2009 09:27 diesen Titel mit Bewertungsergebnis

Die Befreiung Merlins aus dem centro terrae wirkt etwas gehetzt und nur mäßig inspiriert. Dass Coco danach alles vergisst ist wohl dramaturgisch für die weitere Handlung wichtig, ebenso der Verlust aller Siegel. Das Augsburg-Abenteuer hat den Charakter eines Lückenfüllers, und auch das letzte Buch, "Des Teufels Günstling", liest sich über weite Strecken zäh.

DerPhilosoph bewertete am 25.01.2010 13:10 diesen Titel mit Bewertungsergebnis

Mich hat dieser Band von vorne bis hinten gut unterhalten, was vor allem an einigen sehr guten dramaturgischen Entscheidungen lag, die die "neuen" Autoren getroffen haben. Zum Beispiel die Rückbesinnung auf die Wurzeln der Serie, nämlich die Beziehung der jungen Coco zur Schwarzen und zur eigenen Familie. Damit einher geht ein Rückgang der Fantasy-Elemente und die Rückkehr zum reinen Horror-Genre. Dass der neue Zyklus bereits während des Merlin-Finales eingeleitet wurde, hat mir ebenfalls gut gefallen und den Gastauftritt einer anderen wohlbekannten Hauptfigur im Centro Terrae fand ich hervorragend. Auch freue ich mich sehr über den Beitritt von Susan Schwartz ins Team, deren Roman vielleicht ein Lückenfüller war, ebenso wie Voehls', aber sehr unterhaltsam. Cocos 'savoir de vivre' hatte ich längst vermisst. Außerdem habe ich gar nichts gegen Lückenfüller. Sie machen die Würze einer Romanserie aus. Und doch... Und doch habe ich dem Buch nur 4 Sterne gegeben, denn während die Ur-Autoren seinerzeit mit pionierhafter Begeisterung diese Welt erfunden haben, so wird sie bisher von den neuen Autoren nur konsequent fortgesetzt, und das kann man beim Lesen irgendwie erkennen. Es fehlt noch der richtige Biss, der aus den DH Classics so ein satanisches Vergnügen macht. Daran konnte auch Voehl mit seinen expliziten Darstellungen nichts ändern. Der lieblose Abschluss des Merlin-Zyklus' inklusive Cocos Amnesie hat mich dagegen gar nicht so sehr gestört. Solche Tricks kommen in Romanserien immer mal vor. Das ist nicht schön, aber manchmal legitim. Fazit: so darf es gerne weitergehen, da lese ich gerne noch 20 Bücher mehr. Und wenn irgendein Genius daherkommt und die Exposes aufpeppt, gebe ich wieder 5 Sterne. Übrigens: im Text wird erwähnt, dass seit Band 1 schon zwei Jahre vergangen sind. Insgesamt darf die Serie vier Jahre bis zum DH Classic 1 schildern. Wird das nicht ein wenig eng?



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