


Das Buch würde man am Liebsten in einem Rutsch lesen. Spannend und gut geschrieben. Der Leser kann sich in die Zeit der Apokalypse hineinversetzen. Hintergrundwissen über die Entstehung des Maddrax-Romans inklusive.

absolut unvergleichlich guter roman.sauspannend und absolut realistisch geschrieben.macht wirklich lust auf mehr.super autor.

Wau, das Buch habe ich an zwei Tagen verschlungen. In jede der Figuren kann ich mich gut hineindenken und für sie miteifern. Den wiisenschaftlich Hintergrund habe ich nun nicht überprüft aber ich fand es gut, dass man ein wenig auf solche Sachen wie Jet-Effekte und die Berechnung der Bahn eingegangen ist. Toll fand ich das der Roman am Puls der Zeit geschrieben wurde. Die Situation wird immer etwas übertrieben dargestellt, wie zum Beispiel das Ausufern der Loki Sekte, aber hat doch immer einen wahren Kern. Weiter so!

Gleich vorweg: mir hat das Buch sehr gut gefallen, 5 Sterne, und ich bin sehr froh, damit einer weiteren Zaubermondreihe zu verfallen, denn Zaubermond gibt einfach sehr schön aufgemachte Bücher heraus. Zu den Details: Roland Emmerich verfilmt diese Geschichte ja alle paar Jahre neu, und dabei ist sie schon längst ein alter Hut. Das drohende Ende unserer Zivilisation durch kosmische Einflüsse hat schon Jules Verne in "Auf dem Kometen" angedeutet und selbst der hat diese Idee wohl nicht als Erster gehabt. Jo Zybell kann dieser Geschichte auch nicht viel hinzufügen, er kann lediglich den bekannten Mix aus Soap, Panik, Polit-talk, Satire und Bürgerkrieg neu mischen und an aktuelle Strömungen anpassen. Das macht er aber ganz gut. Was mich zwischendurch am meisten zu begeistern wusste, war, dass sein Stil mich an die klassische Illuminaten-Trilogie von Wilson erinnerte. Dort gab es auch diese Zeitraffermomente, wo auf wenigen Zeilen Text sämtliche Handlungsebenen um einige Stunden, Tage oder Wochen in die Zukunft katapultiert wurden. So richtig funktioniert das Buch aber erst im Zusammenhang mit der Heftserie, bzw. durch die zahllosen Anspielungen auf sie (die Jim Trash-Uhr, na klar uvm.). Der helle Schein der Fortsetzung ist es, der dem Buch den stärksten Glanz verleiht. Das ist für mich als Freund langer Serien ein Lob, aber man kann es auch kritisch sehen. Waren die Aruula-Kapitel für Leser nur des Buches auch interessant? Und die Lob-ding-nags, oder wie sie hießen? Als Neuleser der Heftserie hätte ich diese Passagen auch nicht verstanden, wenn sie nicht in Esperanto geschrieben worden wären. Doch egal, es macht Spaß, es geht weiter, auf ins Vergnügen.

Dieses Buch ist der Wahnsinn. Was Thomas Ziebula (bekannter unter seinem Pseudonym Jo Zybell) hier abgeliefert hat, ist schlichtweg genial. Die Welt wird am 8. Februar 2012 untergehen und die vielschichtig gezeichneten Charaktere des Buches finden sich mehr oder weniger mit der Situation aus Bangen und Hoffen ab. Nachdem der Einschlag des Himmelskörpers Christopher-Floyd zur Gewissheit wird, entwickelt sich bei den einzelnen Protagonisten der absolute Überlebenswille oder die stete Resignation nichts mehr an dem eigenen Schicksal verändern zu können. Ein Exhäftling begeht einen Banküberfall und versucht seine alte Liebe für die letzten paar Monate zu sich zu holen. Ein anderer erfasst die Bemühungen der Regierung mehrere Bunkeranlagen für Privilegierte zu bauen und setzt sich selbst an die Spitze eines Aufstandes um die sichere Zuflucht für sich und seine Familie einzunehmen. Andere machen weiter wie bisher.

Mir hat dieser Roman, in dem die dramatische Phase zwischen der Entdeckung des Kometen "Christopher-Floyd" bis zu seinem Aufschlag auf der Erde geschildert wird, sehr gut gefallen. Jo Zybell hat die handelnden Protagonisten so plastisch und lebhaft in Szene gesetzt, dass ich mich immer wieder dabei ertappt habe, wie ich mit ihnen mitgefiebert bzw. mitgelitten habe. So etwas nenne ich perfekte Unterhaltungsliteratur auf hohem Niveau. Ich freue mich schon auf den nächsten Band.

Mit "Apokalypse" erfährt die Bastei-Serie Maddrax einen würdigen Einstieg, der zudem episch und wuchtig ausfällt. Das Weltuntergangsszenario wurde mit viel Liebe zum Detail gezeichnet, der Stil ist flüssig und entsprechend heutiger Zeit ein wenig im Nachrichtenformat. Auch die schwarz-humoristischen Töne fehlen nicht. Ein tolles Buch von Jo Zybell, das keine Wünsche gepflegter Apokalypse übrig lässt.
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