In den Abgrund – Im Gespräch mit Catalina Corvo

von am 16. August 2012

Catalina Corvo hat den zweiten Teilroman von DORIAN HUNTER Band 73 geschrieben und hatte damit die Aufgabe, den Jong-Zyklus abzuschließen. Heute erzählt sie ein wenig darüber, wie das war und welche Schwierigkeiten sie dabei überwinden musste.

Andrea: Hallo Catalina. Worauf können sich die Leser, die Band 73 Anfang September in den Händen halten werden, freuen?
Catalina: Nun, der charismatische Jong, seit Jahrhunderten Dorians Nemesis, wird nicht einfach sang- und klanglos untergehen. Dass er in der finalen Auseinandersetzung für Furore sorgt, sollte klar sein. Das zieht einige unerwartete Folgen nach sich. Ein überraschendes Ende wird garantiert. Außerdem wird die Magische Bruderschaft im gesamten Band eine große Rolle spielen. Nachdem sie zuvor länger nicht mehr vorgekommen ist, wird das einige Leser sicher freuen.

Zunächst war gar nicht geplant, dass du den zweiten Teil des Bandes übernimmst. Du bist kurzfristig für einen verhinderten Kollegen eingesprungen. Wie war es für dich, auf diese Weise unerwartet an das Zyklus-Finale zu kommen?
Zuerst war mir gar nicht klar, dass es sich um das Finale handelt. Als ich dann das Exposé gelesen hatte, habe ich erst einmal geschluckt, denn ich stand vor einer ziemlich großen Aufgabe. Dass ich sie übernehme, erschien aber nur logisch, da ich ja bereits einige Bände zum Jong-Zyklus beigesteuert hatte und mich in Dorians früherem Leben als der Sklavenjunge Eno bestens auskannte. Ein unschätzbarer Vorteil.

Ich war auch wirklich sehr froh, dass ich dich für diese Aufgabe gewinnen konnte. Wie bist du an diesen Roman herangegangen? War das Finale anders als andere Bände?
Auf jeden Fall. Einige der darin enthaltenen Entwicklungen dürften harter Tobak für die Leserschaft sein. Sie richtig zu beschreiben, erforderte Feingefühl und eine ordentliche Portion Dramatik. Aber es hat unglaublich Spaß gemacht, die Handlungsfäden zu einem würdigen Abschluss zu bringen. Ich bin sicher, dass uns ein sehr guter Abschlussband gelungen ist. Das Exposé sorgt außerdem dafür, dass sich aus den dramatischen Ereignissen dieses Finalbandes neue Handlungsfäden für den Folgezyklus entwickeln, so dass wir danach ohne großen Bruch weitermachen können.

Im Jong-Zyklus wird ja recht viel gestorben, auch unter den Charakteren, die schon von Anfang an dabei sind. Auch im Finale muss noch jemand daran glauben, den Leser und Autoren wahrscheinlich gleichermaßen lieb gewonnen haben. War es hart, das zu schreiben?
In der Tat. Aber der erste Band des neuen Zyklus trägt nicht umsonst den Titel „Aus der Asche“. Ich habe daher Hoffnung für die Zukunft.

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Sonderberg & Co. live!

von am 9. April 2012

Kaum ist das psychomagnetische Experiment von Prof. Terrano als Schwindelei enttarnt, rasseln Dr. Sonderberg und Minnie Cogner auch schon in den nächsten Kriminalfall. Diesmal geht es nämlich bereits am 29.6. (!!) weiter, wenn Folge 6, “Der Spiegel von Burg Vischering” erscheint.

Dabei wollte Dr. Sonderberg doch bloß einmal Urlaub machen – in Lüdinghausen bei Münster nämlich, wo sich ein Studienfreund von ihm niedergelassen hat! Aber dann überschlagen sich die Ereignisse: verdächtige Gestalten, die sich in einer unheimlichen Burg herumtreiben, unterirdische Gänge, eine alte Blutfehde und zu allem Überfluss auch noch eine Leiche, die in der Burggräfte treibt! Dr. Sonderberg und Minnie haben allerlei Abenteuer zu bestehen, bis sie dem Mörder Auge in Auge gegenüberstehen …

Aber damit noch nicht genug der aufregenden Nachrichten. “Sonderberg & Co.” betreten die Bühne! Am 30.6. wird “Der Spiegel von Burg Vischering” pünktlich zum Erscheinen in ebenjener Burg in Lüdinghausen als Live-Hörspiel aufgeführt – mit vielen bekannten Sprechern!

Wie genau das vonstatten gehen wird, welche Sprecher dabei sind und wo es Karten für die Veranstaltung gibt, erfahrt ihr schon bald hier auf diesen Seiten. Bis dahin gilt: Termin vormerken – und hoffen, dass Dr. Sonderberg und Minnie auch diesen Fall lebendig und unversehrt überstehen werden …

DE

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Dr. Sonderberg und Minnie Cogner auf Reisen

von am 22. Dezember 2011

Die Aufzeichnungen zum sechsten Fall von Dr. Friedrich Sonderberg und seiner Assistentin Minnie Cogner liegen bereits vor. Wohin es sie dabei verschlägt? Nur so viel darf ich verraten: Düsseldorf ist es nicht … Dr. Sonderberg und Minnie Cogner gehen nämlich auf Reisen!

Zuvor aber haben sie im fünften Fall noch eine ganz besondere Nuss zu knacken. Der “Hypnotiseur” und “psychologische Magier” Professor Terrano macht in Düsseldorf von sich reden, indem er auf seinen Séancen Kontakt zu Verstorbenen herstellt.

Ist der Frauenschwarm Terrano tatsächlich ein mediales Talent oder nur ein schnöder Lügner und Betrüger? Dr. Sonderberg versucht die Wahrheit herauszufinden – und startet ein höchst bemerkenswertes “psychomagnetisches Experiment” …

Wie dieses Experiment ausgeht, erfahrt ihr im gleichnamigen Hörspiel, das am 2. März 2012 erscheint.
Bis dahin wünsche ich Ihnen und euch nun aber erst einmal ruhige und besinnliche Festtage und einen guten Rutsch in ein gesundes Jahr 2012.

Bis demnächst, DE

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Briefe zu Sonderberg & Co.

von am 14. November 2011

Der fünfte Hörspielfall, “Sonderberg & Co. und das psychomagnetische Experiment”, ist gerade mitten in der Produktion (der Sprachschnitt ist bereits abgeschlossen, nun beginnt das Sounddesign) … Da ist vielleicht einmal kurz Zeit, um innezuhalten und sich für die bisherigen Zuschriften zur Serie zu bedanken. Zwei davon möchte ich hier beispielhaft veröffentlichen.

So schreibt Christian Strobel: Als Hörbuch-Fan bin ich unlängst über “Sonderberg & Co.” gestoßen und finde die Hörspiele sehr gut, vor allem auch wegen der hochkarätigen Sprecherbesetzung. Beim Anhören der dritten Folge (Jablotschkowsche Kerze) sind mir einige Unstimmigkeiten aufgefallen. Das Mädchen Lena hat einen lockeren Ton Fremden gegenüber an sich, der wohl in unsere Zeit passt, jedoch für die Zeit der Handlung nicht angemessen ist. Kinder in der Gründerzeit – gerade in der Bourgeoisie – pflegten weit verbreitet ihre Eltern mit “Herr Vater” und “Frau Mutter” anzureden und sie zu siezen. Und im Fall des Wunsches des inhaftierten Neffen Gregor nach Schokoladenpudding schlägt der Polizeikommissar als Alternative ein Glas Erdnussbutter vor, das er im Schreibtisch habe. Dieses USA-typische Nahrungsmittel war in Europa damals unbekannt und wurde erst durch die G.I.s nach dem Zweiten Weltkrieg bei uns eingeführt.

Vielen Dank für die lieben Worte. In der Tat ist Lenas Ausdrucksweise unserem heutigen Sprachgebrauch angepasst. Bei der Erdnussbutter habe ich vorher recherchiert und mich vergewissert, dass sie damals schon existierte. Natürlich mögen wir uns nun zurecht fragen, wie das Gläschen den Weg in Inspektor van den Beecks Schreibtischschublade finden konnte – aber der kleine Scherz erschien mir zu verlockend, um ihn einfach liegenzulassen. 😉

Eine weitere Mail erreichte mich von Bernd und Brigitte anlässlich der Twitter-Aktion zum Kurzhörspiel “Sonderberg & Co. und der Dieb im Aufzug”: Gut, dass Sie auch an die Hörer denken, die nicht als Datenlieferant für Twitter usw. dienen wollen. Nun das Kompliment: Sonderberg gehört wirklich zu den besten Hörspielreihen, erstklassig konstruiert, gute Dialoge mit ausgesuchten Sprechern. Es sollte auch ruhig bei zwei Produktionen im Jahr bleiben. Auf Qualität warten wir gerne, schnelle, durchschnittliche Produktionen gibt es schon genug.

Auch hier vielen Dank für die netten Worte! Für alle, die “Sonderberg & Co. und der Dieb im Aufzug” noch nicht gehört haben, gibt es noch einen Ausweg. Das 20-minütige Kurzhörspiel wird nämlich im März 2012 als “Notizen”-Epilog zusammen mit dem fünften Fall erscheinen.

Und noch ein letzter Hinweis: Die “Sonderberg & Co.”-Hörspiele kann man natürlich auch als Download erwerben, zum Beispiel bei iTunes, Audible, Amazon und soforthoeren.de. Die entsprechenden Links finden Sie auf dem Karteireiter oben unter der Rubrik “Hörspiele”. Bis zum nächsten Mal!

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Kritiken zum „Malaiischen Dolch“

von am 6. Oktober 2011

Einen guten Monat ist es nun her, dass Dr. Sonderberg und Minnie Cogner ihren vierten Fall gelöst haben – und noch immer steht der Titel z. B. in den Amazon-Charts auf den vorderen Plätzen.

Das freut mich natürlich riesig – genauso wie die vielen positiven Kritiken, die mich erreicht haben und die zeigen, dass es beim Genuss eines Hörspiels nicht allein auf die Anzahl der Explosionen anzukommen scheint.

Ein paar davon habe ich hier auf einer Nebenseite aufgelistet (siehe Menüpunkt “Kritiken”). Danken möchte ich auch den Hörspiel-Hörern “Grünspatz” und “Nexus”, die im Forum Hörspieltalk jeweils ausführlich ihre Meinung zum Fall “Malaiischer Dolch” und zur Serie im Allgemeinen dargelegt haben. Vielen Dank für euer Engagement in Sachen “Sonderberg & Co.”! Was kann ein Autor sich mehr wünschen?

Inzwischen schreiten natürlich auch die Arbeiten an weiteren Sonderberg-Fällen voran. Folge 5 liegt gerade auf dem Schneidetisch – und Aufnahmen zu weiteren Folgen werden peu à peu absolviert …

Zum Abschluss noch einmal der Hinweis auf den Hinweis auf Folge 5, der sich im “Malaiischen Dolch” versteckt. Ein kleiner Tipp: Achten Sie auf den Zeitungsverkäufer, der Dr. Sonderberg bereits im Fall “Jägerhof” über den Weg lief …

Viele Grüße, DE

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Fall 4 und Ausblick auf die Zukunft

von am 29. August 2011

Am 2. September ist es so weit: Dr. Sonderberg und Minnie Cogner lösen ihren vierten Hörspielfall! Doch nicht nur der finstere Schurke “Käpt’n Coninx”, über den ich ja schon im letzten Eintrag berichtet habe, spielt darin eine Rolle. Auch Sonderbergs Neffe Gregor hat wieder einen Auftritt – wenn auch unfreiwillig, da er als Opfer einer Lebensmittelvergiftung in den Fall stolpert. Offenbar ist der Fisch der Feinkosthändlerin Elsa Schmidt vergiftet worden … doch von wem?

Sonderberg bemüht sich natürlich, die Zusammenhänge so schnell wie möglich aufzuklären, aber die Hindernisse sind hoch und zahlreich – und mitunter ganz privater Natur. Denn Dr. Sonderberg hat Geburtstag! Und ist der Geburtstag nicht ein ganz besonderer Tag, an dem man die Arbeit ruhen lassen sollte? Das ist jedenfalls Minnies Meinung, und die teilt sie ausnahmsweise einmal mit dem geplagten Inspektor van den Beeck, der ohnehin der Ansicht ist, dass komplizierte Ermittlungsarbeit ausschließlich in die Hände der zuständigen Behörden gehört …

Übrigens: Selbst wer ganz feine Ohren hat, wird wohl kaum bemerken, dass in dieser Folge zwischen den Aufnahmen des regulären Falles und denen zu “Sonderbergs Notizen” (die wie üblich am Ende des Hörspiels folgen und diesmal fast 20 Minuten umfassen) ganze zwei Jahre liegen. So lange hat die Arbeit an den ersten vier Hörspielfolgen nämlich insgesamt gedauert, da sie gemeinsam geschrieben und aufgenommen worden sind.

Ein langer Weg, wenn ich zurückschaue! Und ein noch längerer, wenn man nach vorne blickt. Denn der fünfte Fall, “Das psychomagnetische Experiment” wird im März 2012 erscheinen, und derzeit sitze ich gerade an den Skripten für die Fälle 6 und 7 … Apropos feine Ohren: Mitten in der Folge 4 gibt es bereits einen Hinweis auf das “Psychomagnetische Experiment”. Ich bin gespannt, ob ihn jemand von euch erlauschen wird …

Achtungsvolle Grüße, auch im Namen von Dr. Friedrich Sonderberg und Minnie Cogner – Dennis Ehrhardt

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Ein Hörvergnügen der Extraklasse!

von am 27. Juli 2011

Die Kieler Nachrichten waren begeistert (“Großartige Sprecher. Ein Hörvergnügen der Extraklasse!”). Das “Abendjournal” auf NDR 90,3 hat gleich zwei Mal ausführlich über “Sonderberg & Co.” berichtet, und das “Literaturmagazin” auf WDR 5 kürte den ersten Sonderberg-Fall gar zum “Hörbuch der Woche”.

Diese Resonanz freut mich natürlich riesig. Und da passt es doch, dass es gar nicht mehr lange dauert, bis Dr. Friedrich Sonderberg und seine Assistentin Minnie Cogner endlich in ihrem vierten Fall ermitteln dürfen. Diesmal geht es gegen einen ganz besonders hinterlistigen Schurken: den gefährlichen “Käpt’n Coninx”, grandios interpretiert von Matthias Habich.

Ich gebe zu, ich habe Habichs Schauspielkünste schon immer bewundert, und zwar seit er Anfang der Achtzigerjahre im ZDF-Weihnachtsmehrteiler “Jack Holborn” als unheimlicher “Kapitän Sheringham” brillierte. Wie habe ich innerlich gejauchzt, als er das Angebot annahm, meinen Käpt’n Coninx in Sonderberg 4 zu spielen! Und so kann man sich natürlich vorstellen, dass diese Rolle auch eine kleine Hommage an den skrupellosen Kapitän Sheringham von damals geworden ist – wenngleich der Fall, den Sonderberg und Minnie zu lösen haben, auch nicht auf hoher See, sondern wieder einmal im Düsseldorf der 1880er Jahre spielt: Streunende Kinder geben sich darin die Ehre, die nur auf den ersten Blick armselig erscheinen, ein gefährlicher malaiischer Dolch taucht auf – und ein Bäckermeister wird erstochen und danach in seinem eigenen Backofen verbrannt …!

Neugierig geworden? “Sonderberg & Co. und der malaiische Dolch” ist ab 2. September überall im Buch- und CD-Handel sowie natürlich als Download und direkt bei www.zaubermond.de erhältlich.

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Der Dieb im Aufzug ist gefasst

von am 3. Juli 2011

So, in wenigen Stunden ist Zapfenstreich, dann wird die “Pay with a tweet”-Aktion enden, bei der man das Kurzhörspiel “Sonderberg & Co. und der Dieb im Aufzug” als kostenlosen Download erhalten konnte. Ich danke jetzt schon mal allen, die mitgemacht haben – und auch denen, die die Aktion kritisiert haben, wie hier namentlich Martin und Marco (aber auch viele, die mir per Mail geschrieben haben, seufz).

Ich bitte um Verständnis, dass ich das Hörspiel zunächst nur für Twitterer freigegeben habe – ein bisschen Aufmerksamkeit kann schließlich niemals falsch sein. Für alle anderen, die das Hörspiel regulär erwerben wollen, wird dazu noch ausreichend Gelegenheit sein – es wird nämlich als Epilog “Aus Sonderbergs Notizen” auf Folge 5, die im Frühjahr 2012 erscheint, enthalten sein.

2012, so spät?! Ja, mehr als zwei Sonderberg-Hörspiele sind leider nicht machbar. Dafür steckt einfach zu viel Detailarbeit drin, ich hoffe, ihr habt dafür Verständnis.

So, das war der offizielle Teil. Jetzt mache ich inoffiziell doch noch ein Angebot (ich wollt’s eigentlich nicht, aber – ganz ehrlich – euer Interesse rührt mein Autorenherz ja doch sehr!!). Wer mir ausdrücklich verspricht, im Bekanntenkreis zu trommeln und selbstverständlich nur gut über die Serie zu reden, die/der schicke mir eine E-Mail an info@zaubermond.de, und ich werde ihr/ihm den Downloadlink für den “Dieb im Aufzug” direkt zukommen lassen. Versprochen.

Mit fröhlichen Grüßen, DE

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