Wie gut, dass es da nicht nur einen Dorian Hunter gibt! Auch seine Kollegen John Sinclair und Professor Zamorra haben ihr Kreuz zu tragen: Vampire, Werwölfe, Fürsten der Finsternis und ganze Dämonenscharen machen ihnen seit Jahrzehnten das Leben schwer. Und seien wir ehrlich: Manchmal haben wir echt Mitleid mit Dorian und wünschen ihm einen weiteren kompetenten Partner an die Seite.

So ähnlich muss sich das auch Veronique Wille gedacht haben, die in dem aktuellen Professor Zamorra-Roman  „Das lauernde Böse“  alle drei Helden in einem augenzwinkernden Cameo-Auftritt zusammenkommen lässt: John Sinclair, den Geisterjäger, Professor Zamorra, den Meister des Übersinnlichen, und natürlich Dorian Hunter, den Dämonenkiller. 

Eigentlich quält Zamorra des Nachts schrecklicher Durst, und auf dem Weg zur Küche fällt ihm das Licht aus dem Keller auf. Als er der Sache nachgeht, stößt er auf eine Bar, die es bislang dort nicht gegeben hat – und auf zwei Männer, von denen er bislang nur den einen kennt: John Sinclair. Und der andere?

„Der zweite Mann war Zamorra völlig fremd. Der Typ war über einsneunzig groß und hatte eine sportliche Figur, schwarzes Haar, grüne Augen und einen starken Bartwuchs. Er trug einen dichten Schnurrbart, dessen Enden über die Mundwinkel herabhingen und auf den gewisse Frauen sicherlich standen – sofern sie denn gern Siebziger-Jahre-Serien wie Magnum sahen. Der Kerl hatte etwas Dämonisches an sich, fand Zamorra. Es zog ihn unwillkürlich in seinen Bann …“

Tjaaa, wer kann das wohl sein?

Sinclair und Hunter haben keine Ahnung, wie sie ins Schloss gekommen sind, machen aber das Beste draus und bechern bereits munter drauflos.  Und was machen die drei erfolgreichsten Geisterkiller der Welt aus der Situation, wenn sie denn einmal feucht-fröhlich zusammensitzen?

Das, liebe Freunde, möchten wir an dieser Stelle nicht spoilern. :-)

Kommt weiterhin hoffentlich gesund durch diese Krise!
Mit pechschwarzen Grüßen
Uwe