Dorian Hunter | Hexenhammer | Zaubermond allgemein

Ein paar Hinweise

von am 20. Februar 2021

Heute gibt es an dieser Stelle einige redaktionelle bzw. verlagsseitige Hinweise:

Aus technischen Gründen war es nicht möglich, bei der Migration auf den neuen Shop die Download(!)-Vorbestellungen für Hörspielfolge 44, „Der Teufelseid“, aus dem alten Shop zu übernehmen. Hörer, die die Folge im alten Shop vorbestellt haben, bitten wir um eine kurze Nachricht an info (at) zaubermond.de, damit wir ihnen die Folge unkompliziert auf direktem Wege zur Verfügung stellen können.

Durch einen internen Fehler sind die E-Book-Fassungen von „Hexenhammer 2: Alles Leid währt Ewigkeit“ bisher nicht bei Thalia, Amazon etc. verfügbar gewesen. Dies wird aber ab kommendem Freitag, dem 26. Februar, der Fall sein (der Titel ist inzwischen in den Shops nachgemeldet und kann dort vorbestellt werden). In der Zwischenzeit ist die E-Book-Fassung natürlich wie üblich hier auf der Zaubermond-Website verfügbar, und wie immer werden bei der Bestellung des E-Books über unseren Shop automatisch beide Dateiversionen (ePub und Mobi/Kindle) ausgeliefert.

Ebenfalls noch einmal darauf hinweisen möchten wir, dass die neuesten Titel (Hexenhammer 2, Dorian Hunter Buch 99, Dorian Hunter Hörspielfolgen 43 + 44) nicht über das Barsortiment bezogen werden können. Alle diese Titel sind aber trotzdem im Buchhandel lieferbar. Bitte teilt eurem Buchhändler einfach mit, dass er die Titel über unsere Verlagsauslieferung Cornelsen Verlagskontor beziehen kann (Tel. 0521-9719-121). Oder bestellt gleich über unsere Website, das ist natürlich noch einfacher. 😉

Inzwischen sind übrigens die ersten Rezensionen zur Hörspielfolge 45 eingetroffen – die alle bombastisch ausgefallen sind. Hier noch einmal die Links im Überblick:

„Einzigartig innerhalb der Hörspielwelt“ (FFM-Rock.de)

„Sound und Musik sind eines Hunters würdig“ (Traumwelt-Hoerspiel.de)

„Oberste Liga“ (Hoerspielsachen.de)

Viele Grüße und bis nächste Woche an dieser Stelle! – Dennis

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Das Haus Zamis | Dorian Hunter | Hexenhammer | Zaubermond allgemein

Hörspielfolge 44 ist da – und die Buchserie pausiert!

von am 5. Februar 2021

Wir schreiben den 5. Februar, und die 44. DORIAN HUNTER-Hörspielfolge, „Der Teufelseid“, ist ab sofort überall im Handel und hier im Zaubermond-Shop erhältlich. Das DH-Jubiläumsbuch Nr. 100, „Dämonensterben“, wurde allerdings noch einmal verschoben – für längere Zeit. Warum die Buchserie eine Pause machen muss und was ansonsten aktuell bei DORIAN HUNTER und DAS HAUS ZAMIS los ist, erfahrt ihr von mir im unten angehängten Redaktionsvideo.

Zuvor jedoch noch ein wichtiger Hinweis für alle Vorbesteller, die die Hörspielfolge 44 noch im alten Shop als Download gekauft haben. Diese Download-Käufe konnten aus technischen Gründen leider nicht über unsere Schnittstelle in den neuen Shop übertragen werden. Bitte meldet euch deshalb am besten per E-Mail (info (at) zaubermond.de) bei uns, und wir schicken euch einen kostenlosen Downloadllink für die Folge zu.

Alles Weitere zum „Teufelseid“ erfahrt ihr hier im Video:

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Dorian Hunter

Coco leistet den „Teufelseid“!

von am 17. Januar 2021

Heute schreiben wir den 17. Januar 2021, und draußen hat der Frost zugeschlagen. Zeit, ein DORIAN HUNTER-Hörspiel „einzulegen“. Die Kassettenkinder wissen, was ich mit dem Begriff meine. Die anderen loggen sich einfach bei ihrem Streaming-Anbieter ein. 😉

DORIAN HUNTER Hörspielfolge 44, „Der Teufelseid“

Nicht mehr lange, und ihr könnt euch die neue Hörspielfolge 44, „Der Teufelseid“, auf die Ohren geben. Morgen geht das Master ins CD-Presswerk – nach einigen Korrekturen in letzter Sekunde, für die u. a. Thomas Schmuckert noch einmal ins Studio gekommen ist, um einige „Retakes“ aufzunehmen. In Folge 44 folgt der Dämonenkiller nämlich seiner früheren Gefährtin Coco, die offenbar den Hermaphroditen Phillip entführt hat. Die einzige Spur stellt ein Foto dar, das Coco und Dorian auf einer griechischen Halbinsel zeigt, auf der sie nach Dorians Erinnerung jedoch niemals gewesen sind …

Athos.
30 Meilen Durchmesser von Nordwest nach Südost und ungefähr 130 Quadratmeilen groß.
Berge.
Wälder.
Und Klöster.
Das Gebäude auf dem Foto hinter Coco und mir: wahrscheinlich Simonos Petras, das „heilige Kloster des Felsen Simons“, das im 13. Jahrhundert auf eben jenem Steilfelsen 500 Yards über dem Meeresspiegel erbaut worden war.
Falls Coco Phillip wirklich entführt hatte, hatte sie ihn ganz sicher nicht dorthin gebracht.
Aber vielleicht in die Nähe.

Natürlich hat Dorian sich die Konfrontation mit seiner früheren Gefährtin bereits in allen Details ausgemalt:

Ich hatte beschlossen, es Coco nicht übelzunehmen, dass sie mich ihrem Plan geopfert hatte. Was auch immer ihr Plan war.
Ich dachte an Helnwein. Der nicht mehr erleben musste, dass er sich damals doch geirrt hatte.
Ich würde es schnell zu Ende zu bringen.
Allerdings musste ich zuvor alles versuchen, um Phillip zu retten.

Tatsächlich sind es genau diese Passagen, die wir mit Thomas noch einmal aufgenommen haben – um die Aussicht auf die Begegnung mit Coco noch intensiver, noch bedrückender darzustellen … Was aber, wenn diese Begegnung dann am Ende vielleicht doch ganz anders verläuft, als Dorian es geplant hat? – In einer Woche findet ihr hier an dieser Stelle mehr Infos über die Folge und eine erste Hörprobe!

Bis dahin – Dennis

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Dorian Hunter

DORIAN HUNTER-Kalender für 2021 erschienen!

von am 4. Dezember 2020
Der offizielle DORIAN HUNTER-Kalender 2021 …

Im Shop hattet ihr ja bis zum 31. Oktober die Möglichkeit, den ersten offiziellen DORIAN HUNTER-Kalender (gültig natürlich für das Jahr 2021) vorzubestellen. Davon haben superviele von euch Gebrauch gemacht, sodass wir auf jeden Fall auch im nächsten Jahr einen DH-Kalender anbieten werden!

Inzwischen ist das gute Stück gedruckt und wurde an die Vorbesteller versendet. Auf dieser Seite erhaltet ihr einen kleinen optischen Eindruck. Schick geworden, oder? 🙂

… enthält auf 13 Seiten ausgesuchte Titelbilder von DORIAN HUNTER und DAS HAUS ZAMIS.

Der Kalender wurde übrigens komplett umweltgerecht mit Pflanzenfarben gedruckt. Zum umweltfreundlichen Konzept gehörte auch, dass wir ausschließlich in der bestellten Auflagenhöhe drucken, was leider bedeutet, dass wir keine nachträglichen Bestellungen mehr annehmen können. Aber wie gesagt, eure Resonanz war toll. Für alle, die sich diesmal also nicht rechtzeitig entscheiden konnten, gibt es in einem Jahr die nächste Chance! 🙂

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Zaubermond allgemein

Neue Zaubermond-Website!

von am 30. November 2020

Ihr habt es während der letzten Tage bestimmt schon bemerkt – die Zaubermond-Webseite und auch dieser Blog präsentieren sich in einem neuen Gewand!

Zusätzlich zum neuen Design (das wir nach und nach noch etwas optimieren werden) haben wir auch die Struktur des Menüs verändert. Statt „Bücher“ und „Hörspiele“ findet ihr dort jetzt unsere Serien DORIAN HUNTER, DAS HAUS ZAMIS, HEXENHAMMER und SONDERBERG & CO. als Menüpunkte und könnt in den Untermenüs direkt erkennen, welche Produkte es zu den jeweiligen Serien gibt.

Wie auf der alten Webseite habt ihr auch jetzt die Möglichkeit, in unserem Webshop als Gast oder als registrierter Kunde zu bestellen. Registrierte Kunden haben den Vorteil, dass sie in ihrem Login-Bereich z. B. ihre früheren Bestellungen einsehen und ihre bisher bestellten Downloads (E-Book- und Hörspiel-Dateien) in einer Gesamtübersicht verfübar haben und jederzeit neu herunterladen können. Natürlich sind im Login-Bereich auch alle Bestellungen sichtbar, die noch auf der alten Website getätigt wurden. – Zurzeit wird dieser Login-Bereich übrigens ebenfalls noch optimiert, sodass wir für vorübergehende Einschränkungen und Unübersichtlichkeiten um Entschuldigung bitten.

Eine weitere Veränderung betrifft die Dateien, die nach einer E-Book-Bestellung zur Verfügung stehen. Bisher haben wir euch die E-Book-Dateien einzeln in zwei Formaten zur Verfügung gestellt, nämlich im allgemein nutzbaren ePub-Format sowie im Amazon-spezifischen Format Mobi. Dies werden wir selbstverständlich auch weiterhin tun, damit ihr selbst entscheiden könnt, auf welchem Gerät ihr die E-Books lest. Allerdings können wir aus technischen Gründen beim Download nur eine Datei zur Verfügung stellen. Deshalb haben wir ePub und Mobi zu einer Datei gezipt, die ihr dann herunterladen könnt.

Weitere Änderungen betreffen diesen Blogbereich (der ebenfalls noch weiter optimiert werden wird). Im Gegensatz zu den bisherigen drei Blogs für DORIAN HUNTER, SONDERBERG & CO. sowie für die allgemeinen Zaubermond-Neuigkeiten haben wir nun alle Neuigkeiten konzentriert in diesem Blog zusammengefasst und dabei auch gleich Themenbereiche für die beiden anderen Serien DAS HAUS ZAMIS und HEXENHAMMER eingeführt, die bisher unter dem DORIAN HUNTER-Blog zusammengefasst wurden. In der rechten Seite könnt ihr jeweils nach eurer Serie sortieren und findet somit jeden neuen Beitrag sofort. Wer es ganz einfach haben will, kann außerdem natürlich weiterhin direkt www.dorianhunter.de eingeben und landet sofort mit eingestelltem DH-Filter auf dieser Seite!

Darüber hinaus haben wir noch viele kleine Veränderungen vorgenommen, die die Webseite hoffentlich noch übersichtlicher und verständlicher machen. Schreibt uns gern, wenn ihr noch zusätzliche Ideen für Verbesserungen habt. Wir sind auf jeden Fall sehr gespannt, wie euch das neue Design und die neuen Funktionalitäten gefallen!

Viele Grüße, Dennis Ehrhardt

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Dorian Hunter

Im Zeichen des WIRKLICH Bösen

von am 20. November 2020

DORIAN HUNTER – der Dämonen-Killer – hat sich schon immer im Gegensatz zu anderen Horrorserien dadurch ausgezeichnet, dass die Serie sehr realistisch angelegt ist. Sieht man mal von Vampiren, Werwölfen und anderen Dämonen der Schwarzen Familie ab 😉 Wobei auch dieses Konstrukt Züge hat, die uns von diversen Clan- und Mafiafamilien wohl vertraut ist (zumindest vom Hörensagen). Übertreiben, so finde ich, sollte man mit der Realitätsnähe zwar nicht, aber für diesen Blogbeitrag habe ich mir einmal den Spaß erlaubt:

Leichen sind etwas Wunderbares“, schwärmte der kleine, dicke Australier, der sich als Edward Belial vorgestellt hatte und sich mit den acht Männern und der einen Frau in dem kleinen Autobus quetschte.
„Nun, im Moment läuft Ihr Geschäft sicherlich prächtig“, mutmaßte Dr. Frederic de Buer, mit 29 Jahren der jüngste Serologe Frankreichs.
„Ihres dürfte nicht schlechter laufen“, wandte Dorian Hunter ein. „Im Zeichen der Epidemie und der Suche nach einem Impfstoff sind Sie sicher ein gefragter Mann.“
„Das bin ich auch“, schmunzelte de Buer. „Allerdings verspreche ich mir, wie Sie alle auch, ein weit größeres Geschäft am Ende unserer Fahrt …“
„Wenn Sie Serologe sind, sollten Sie wissen, dass wir bis dahin alle in Teufels Küche kommen können, wenn wir unsere Masken nicht tragen“, ließ sich die zierliche Frau an Dorians Seite vernehmen. „Und überhaupt, wir sitzen hier doch viel zu dicht nebeneinander! Das ist gegen die Vorschrift!“
„Dann steigen Sie doch aus, dann haben wir alle etwas mehr Platz“, schlug ein weiterer Fahrgast vor, ein großer stattlicher Schwede, der sich als Jörg Eklund vorgestellt hatte.
„Das tun wir auch, nicht wahr, Dorian?“, flehte die Frau namens Lilian ihren Begleiter an
„Jawohl, meine Herren. Auch ich traue Ihnen nicht über den Weg: Sie haben mir noch immer nicht erklären können, wie Sie alle trotz der Ein- und Ausreiseverbote aus Ihren jeweiligen Ländern hierherreisen konnten!“
„Sie haben Angst vor uns?“, grinste der dickliche Franzose unter den Männern. „Aber erklären Sie uns erstmal, wie man Sie aus England hier hat einreisen lassen!“
„Dorian, bitte, wir hätten diese Reise gar nicht erst antreten sollen …“
„Fahrer, halten Sie bitte an!“

QUIIIEETSCH! Man sieht schon, dass allzu viel Realität in einer Horrorserie nicht immer förderlich ist. Jedenfalls wäre mit Corona „Im Zeichen des Bösen“ das Übel schon im Titel treffend genannt worden. Allerdings hätte die DORIAN HUNTER-Serie wohl einen etwas anderen Verlauf genommen …

Bleibt gesund und zwängt euch nicht in zu enge Busse!
Uwe

PS: Die abgebildete Gesichtsmaske gab’s übrigens bei Weissblech Comics

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Dorian Hunter

DORIAN HUNTER bei Telegram

von am 13. November 2020

Heute möchte ich euch einen kleinen Einblick in die „Zaubermond-Werkstatt“ geben und über die Projekte rund um DORIAN HUNTER und DAS HAUS ZAMIS berichten, an denen wir gerade arbeiten.

Als Erstes möchte ich dabei auf die Meldung eingehen, die wir ja schon gestern hier gebracht haben – DORIAN HUNTER ist ab sofort auf einem neuen Kanal präsent, nämlich bei Telegram (http://t.me/dorian_hunter)!

Der Grund für diese Entscheidung ist, dass Telegram ein gemeinnütziges Portal ist, das anders als z. B. Facebook (und damit auch Instagram) oder Youtube bzw. Google keine Gewinnabsichten hat. Letzteres bedeutet mehr Sicherheit und weniger Ausbeutung, was eure und unsere Daten angeht. Aber es bedeutet zum Beispiel auch schlicht, dass unsere Beiträge euch überhaupt erreichen. Bei Facebook können wir viele von euch, die unsere Seite dort geliked haben, mit unseren Beiträgen trotzdem nicht erreichen – es sei denn, wir bewerben den entsprechenden Beitrag mit viel Geld. Und auch bei Youtube ist es uns bereits einmal passiert, dass ein DORIAN HUNTER-Trailer als „nicht den Richtlinien“ entsprechend eingeschätzt und damit nicht freigegeben wurde. Wir sind aber der Ansicht, dass die Kunst frei sein sollte, und empfehlen euch deswegen, uns auf Telegram (http://t.me/dorian_hunter) zu folgen. Dort werdet ihr garantiert keinen unserer Posts zu DORIAN HUNTER oder DAS HAUS ZAMIS verpassen und immer auf dem Laufenden sein, was unsere Serien angeht.

Ansonsten werkeln wir zurzeit sehr intensiv an der Fertigstellung des neuen Zaubermond-Webshops, der ja bereits vor einigen Wochen online gehen sollte. Viel Arbeit, viel klein-klein, denn der Fehler steckt bei solchen Projekten ja häufig im Detail, ächz. 🙂 Aber wir werden es schaffen und euch den neuen, aufgeräumten Shop dann sehr bald präsentieren können!

Aber natürlich arbeiten wir nicht nur an der Kommunikation und am Shop, sondern auch an den kommenden Neuheiten. Heute zum Beispiel werde ich die Druckdaten für die Romanhefte DORIAN HUNTER 63 und DAS HAUS ZAMIS 7 fertigstellen und an Bastei weitergeben. Darüber hinaus befindet sich auch die 44. Hörspielfolge „Der Teufelseid“ gerade in der Fertigstellung. Und dann wartet natürlich auch noch der Jubiläumsband – DORIAN HUNTER Buch 100, „Dämonensterben“ –, für den Michael M. Thurner und Uwe Voehl ihre Manuskripte längst abgeliefert haben. Nur ich hinke leider vollkommen hinterher und gebe damit als Verlagsinhaber ein schönes Vorbild für die Autoren ab … Aber auch hier bin ich guten Mutes, dass das Band im Februar endlich erscheinen kann.

Euch allen von hier viele Grüße und bis in einer Woche, dann vielleicht schon im neuen Webshop-Gewand!

Viele Grüße – Dennis Ehrhardt

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Dorian Hunter

Fan-Blog: Ein verkappter Dreiteiler von Neal Davenport

von am 6. November 2020

Anmerkung von Dennis: Der folgende Beitrag von Uwe Schnabel ist sein erster Text im Rahmen des „DORIAN HUNTER-Fanblogs“, der in Zukunft in unregelmäßigen Abständen an dieser Stelle erscheinen wird. Uwe ist DH-Fan beinahe von Beginn an und hat sich im Laufe der Jahre und Jahrzehnte u. a. mit Beiträgen zur Serie auf www.zauberspiegel-online.de einen Namen als „wandelndes Lexikon“ der Serie erworben. Thema dieses ersten Beitrags sind die Romanhefte 49, 55 und 57 von Neal Davenport, in denen der Dämon Kadron eine tragende Rolle einnimmt.

FAN-BLOG: EIN VERKAPPTER DREITEILER VON NEAL DAVENPORT
Ein Beitrag von Uwe Schnabel über die DORIAN HUNTER-Romanhefte 49, 55 und 57

Der rachedurstige Olivaro beauftragt einen Dämon namens Kadron mit der Liquidierung von Dorian Hunter und Coco Zamis. Eine Jagd um den halben Erdball ist die Folge, bei der Dorian und Coco auf die Hilfe der undurchsichtigen Vampirin Lukretia Mahan Kal vertrauen müssen …

Der Plot des Romans „Blut für Lukretia“ hat mich noch am Tag der Erstveröffentlichung, dem 22. Juli 1975, in seinen Bann gezogen. Was natürlich irgendwie klar war, da es sich um einen Roman von „Dämonenkiller“-Urgestein Neal Davenport alias Kurt Luif handelte, der schließlich gut, wenn nicht sogar hervorragend sein musste. Neben Lukretia und ihrem makabren Begleiter Guido Sera war ich insbesondere von der Figur des Dämons Kadron fasziniert – und dementsprechend entsetzt, als Kadron zum Ende des Romans das Zeitliche segnete!

Erst einige Wochen später, mit dem Erscheinen des Romans „Das Geheimnis der Mumie“, erfuhr ich, dass Kadron keineswegs den Tod gefunden hatte. Im Gegenteil, er bereitet Coco Zamis während ihres Soloabenteuers in Ägypten noch ganz außergewöhnliche Schwierigkeiten. „Das Geheimnis der Mumie“ ist allerdings nicht nur eine Art Fortsetzung von Band 49, sondern gleichzeitig der Mittelteil eines „inoffiziellen“ Dreiteilers, denn Kadron alias Nefer-Amun ist auch am Ende von Band 55 noch nicht geschlagen, und so kommt es zwei Bände später in „Die Rache der Mumie“ auf einer Insel in der Ägäis zum großen Finale …

Einer der interessantesten Aspekte des Ägypten-Abenteuers von Coco Zamis ist wohl, dass Kurt Luif uns in diesem Roman in die Vorgeschichte von Kadron alias Nefer-Amun alias Abu’l-hawl einweiht. Nach seinem „zweiten“ Tod in „Blut für Lukretia“ ist Kadrons „Ka“ – seine Seele – nämlich wieder an seinen Mumienkörper gefesselt. Aus persönlichen Gesprächen mit Kurt weiß ich, dass er damals sehr viel Zeit in die Recherche des Romans investiert hat. Aus diesem Grund konnte der Abschluss der Trilogie „Die Rache der Mumie“ auch nicht direkt nach „Das Geheimnis der Mumie“ erscheinen. So ließ Ernst Vlcek zunächst dem „Monster von Greenfield“ freien Lauf, bevor Kadron ein drittes Mal auftreten durfte. Diese Zerstückelung eines Mehrteilers ist im Romanheft durchaus ungewöhnlich und verlangt den Lesern einige Geduld ab.

DORIAN HUNTER-Romanheft 55, „Das Geheimnis der Mumie“

Dies hat wohl auch Ernst Vlcek erkannt, als er später im Exposé zu Band 63 schrieb: „Wie Luif-Davenport versicherte, kann er den Termin für diesen Doppelband einhalten, so daß wir keine Story einschieben müssen, wie wir es bei den Bänden 54–56 getan haben, was einige Verwirrung verursacht hat …“

Ebenfalls interessant finde ich, dass Kurt Luif die Vorgaben des Exposés für „Die Rache der Mumie“ wieder einmal nicht eins zu eins übernommen hat, denn im Exposé zu Band 143 (!) ist zu lesen: „Jenny und Parker dringen unter Gefahr weiter in die Insel ein. Da sehen sie einen Atombunker. E.B.S. hat ihn vor Jahren aus Furcht vor der Bombe erbaut. Diese Anlage bitte so schildern, wie im Exposé 56 festgehalten. Luif-Davenport hat den Atombunker in diesem Band nicht erwähnt. Also greifen wir jetzt darauf zurück. Das passt zu diesem Thema.“ – Das nennt man wohl Recycling …

Hier noch einige Daten, die ich zu Kadron zusammengetragen habe: Seinen Dämonennamen hatte sich der Pharo-Priester Nefer-Amun gewählt, als er der Schwarzen Familie beitrat. Er wurde auch Abu’l-hawl, der Vater des Schreckens, genannt. Er lebte vor über dreitausend Jahren als Pharo-Priester zu Echatons Zeiten, der ihn zum Tode verurteilt hatte. Er wurde lebendig einbalsamiert und starb einen fürchterlichen Erstickungstod. Nach fünfzehn Jahren erwachte er wieder zum Leben. Jährlich wurde ihm von einem Geheimkult, den sein Onkel, der Hohepriester Bekanchos, für ihn gegründet hatte, ein Mädchen als Opfer dargebracht. Er nahm die Seele der Toten und damit ihre Lebensenergie in sich auf und konnte dadurch Astralkörper bilden und damit jede gewünschte Gestalt annehmen. Auf diese Weise war Nefer-Amun praktisch unsterblich.

DORIAN HUNTER-Romanheft 57, „Die Rache der Mumie“

Nachdem er seinen Wirkungskreis zunächst auf Ägypten beschränkt hatte, schloss er sich vor etwa tausend Jahren der Schwarzen Familie an und gab sich den Namen Kadron. Doch Menschen und Dämonen blieben ihm gleichgültig. Obwohl er über gewaltige magische Kräfte verfügte, blieb er innerhalb der Schwarzen Familie ein Außenseiter, der sich bei Auseinandersetzungen zwischen Mitgliedern neutral verhielt – es sei denn, er nahm den Auftrag an, einen Menschen oder Dämon töten. In diesem Fall stand er mit all seinen Fähigkeiten hinter seinem Auftraggeber, und je schwieriger eine solche Aufgabe zu erledigen war, desto mehr genoss er die Ausführung.

Von Asmodi II. weitestgehend ignoriert, erhielt Kadron alias Nefer-Amun von Olivaro am Ende von dessen Amtszeit endlich den Auftrag, Dorian Hunter und Coco Zamis gefangenzunehmen oder, falls dies nicht gelingen sollte, sie zu töten. Sein Pech war, dass einer der Oppositionsdämonen recht gut über ihn Bescheid wusste, und dieser ließ durch Lukretia Mahan Kal, die als Medium fungierte, Kadrons Astralkörper töten. Von diesem Moment an war Kadrons Geist wieder in seinem Mumienkörper gefangen, und er konnte keine Astralleiber mehr bilden. Für einige Zeit war er völlig hilflos, sodass Grabräuber sein Grab entdecken und einen Großteil seiner Grabbeigaben entwenden konnten. Nachdem der Geheimkult ihm danach ständig neue Opfer zuführte, kehrten Kadrons Kräfte langsam zurück, und es hätte nicht mehr lange gedauert, bis er wieder einen Astralkörper hätte bilden können.

Als aber dann sein Sarkophag gewaltsam geöffnet wurde, erwachte seine Mumie zum Leben und wandte sich an Olivaro. Der Januskopf half ihm, sich an Dorian Hunter und Coco Zamis zu rächen, die sich im Besitz einer Grabbeigabe befanden. Doch der Plan schlug erneut fehl, da Coco Zamis die Falle bemerkte und, nachdem Dorian und sie sich in Sicherheit gebracht hatten, die Sprengung auslöste, die eigentlich sie beide hätte vernichten sollen. Durch die Explosion wurden sämtliche Grabbeigaben und der Mumienkörper zerstört und Nefer-Amun alias Kadron starb zum zweiten Mal und damit endgültig. (Quelle: DORIAN HUNTER-Romanheft 49, 55 + 57)

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Das Haus Zamis

„Könnte für deine Coco-Zamis-Romane interessant sein …“

von am 30. Oktober 2020

Seit dieser Woche gibt es DAS HAUS ZAMIS erstmalig auch als Romanheft. Im Mittelpunkt steht Coco Zamis, das weiße Schaf ihrer Schwarzen Familie. Als ich damals, im zarten jugendlichen Alter das Originalheft das erste Mal las, war ich hin und weg. Denn nie zuvor las ich etwas Vergleichbares. Was aber ist das Besondere an „Coco Zamis“ oder wie es jetzt heißt „Das Haus Zamis“?

Als ich jetzt, anlässlich der Wiederveröffentlichung, das erste Heft – „Hexensabbat“ – erneut las, war ich, zugegeben, nicht mehr ganz so fasziniert wie damals, das mag mit meinem eigenen Reifeprozess zu tun haben und damit, dass – bei aller Genialität der Dramaturgie und der überzeugenden Charakteristik der Personen – einige Passagen und der Stil halt typisch 70er-Jahre sind. Blasphemie? Mitnichten: Kurt Luif selbst sprach stets distanziert von seinen Werken, manchmal sicherlich zu kritisch. So schrieb er mir beispielsweise: „Ich nahm mir die Dämonenkiller-Hefte 133 und 134 vor. An diese Romane erinnerte ich mich nur höchst ungern, und ich wusste auch gar nicht mehr, worum es da ging. Ich erlebte eine angenehme Überraschung, das las sich zwar stellenweise wie eine Parodie, was ich damals vermutlich auch bezweckt hatte. Ich kann aber nur so viel dazu sagen, es wäre schade, solltet ihr euch nicht zu einer Veröffentlichung entschließen!“

Insofern ist das erste Coco-Zamis-Abenteuer nicht zu Unrecht inzwischen Legende, und Kurt Luif, dem Initiator und Autor, gebührt die Ehre, das Ganze damals ersonnen zu haben. Wie in einem Shakespeare-Drama sind anfangs die Rollen klar verteilt: Dorian Hunter, der tragische Held, der von Hass befeuert, die Dämonen vernichten will. Die gegnerische Schurkenfamilie, die die Tochter Coco auf ihn ansetzt, damit diese ihn bezirzt und vernichtet. Und das ist das eigentliche Shakespeare’sche Moment: Coco verliebt sich in Dorian Hunter, stellt sich gegen die eigene Familie und wird von ihr verstoßen. Das ist großes Theater! Das Ganze endet tragisch, das macht die Liebesgeschichte so nachhaltig. 

Kurt Luif habe ich als typischen Wiener Grantler kennengelernt. Nach außen ruppig, innen umso sensibler. Wenn er über Coco Zamis sprach, blühte er geradezu auf. Ich glaube nicht, dass er die Romane, die nach seiner Schaffenszeit im Zaubermond-Verlag geschrieben wurden, gelesen hat. Wahrscheinlich hatte er viel zu große Sorge, dass sein Baby in falsche Hände geriet. Denn man darf nicht vergessen, dass Kurt Coco Zamis nach einer realen Freundin erschuf! Und wer teilt diese schon gern mit anderen?

Wie auch immer: Mehrmals habe ich Kurt zu überreden versucht, doch noch wenigstens einen Roman für „Das Haus Zamis“ zu schreiben. Aber er hatte mit dem Schreiben generell abgeschlossen.  Niemals abgeschlossen hat er mit seiner Zuneigung zu Coco Zamis. Ich muss noch heute schmunzeln, dass er mir irgendwann Senta Bergers Memoiren ans Herz legte. Natürlich ohne zuzugeben, wie wichtig es ihm war: „Da geht sie auf ihre Jugend in Hietzing ausführlich ein. Könnte für deine Coco-Zamis-Romane interessant sein“, schrieb er lapidar.

Ja, das waren sie tatsächlich. Mehr noch als interessant. Als ich Senta Bergers Erinnerungen las, habe ich wieder ein wenig tiefer in Kurts Seele blicken dürfen. Und natürlich sind Senta Bergers Jugendjahre auch ein wenig in die folgenden Romane eingeflossen. Kurt würde es gefreut haben – hätte er sie denn gelesen! Und manchmal denke ich: Vielleicht hat er ja doch die weiteren Abenteuer seiner Heldin mitverfolgt. Still und klammheimlich. Es hätte ihm ähnlich gesehen …

Schwarze Grüße und Happy Halloween (natürlich mit Maske 😉
Uwe

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