Das Haus Zamis | Dorian Hunter | Zaubermond allgemein

Es geht (bald) weiter!

von am 16. April 2021

Am liebsten würde ich ja sagen: „Jetzt (wieder) einsteigen und loslesen!“ Bis das DAS HAUS ZAMIS-Buch Anfang Juni erscheint, müsst ihr euch jedoch noch ein paar Wochen gedulden.

Jüngst fragte mich ein Leser, der bisher nur die aktuellen Romanhefte kennt, ob es denn sinnvoll sei, zeitgleich auch die aktuellen Bücher zu lesen. Auf jeden Fall ist es unterhaltsam, und beide Handlungsstränge – ob im Heft oder in den aktuellen Buchveröffentlichungen – kommen sich nicht ins Gehege. Auch Buch-Neueinsteiger kommen dank einer umfangreichen Zusammenfassung über die vergangenen Ereignisse schnell in die aktuelle Handlung rein.

Jetzt aber zum Band „Hexenjagd „(DAS HAUS ZAMIS 62). Nachdem ich bereits vor ein paar Wochen den Vorhang ein wenig gelüftet und einen Textauszug aus dem ersten Teilband von Madeleine Puljic gebracht habe, möchte ich euch heute eine Textprobe aus dem zweiten Teilband präsentieren. Vorab aber noch eine weitere Info für die Neuleser: Jedes aktuelle Buch enthält zwei Romane, jeweils im Umfang der Romanhefte. Und in der Regel bauen sie handlungsmäßig aufeinander auf.

Der zweite Roman trägt auch den Titel des Buches – „Hexenjagd“ –, und verfasst hat ihn Logan Dee. Und auch Coco Zamis ist wieder mit an Bord, nachdem sie über ein Jahr untergetaucht war. Diesmal muss sie ihre gebeutelten Familie bei einer besonders gefährlichen Mission unterstützen. Doch zuvor … Aber lest selbst:

Ein wahnsinniger Schmerz raste durch meinen Körper.

Ich stöhnte laut auf. Ein Zittern ließ meinen ganzen Leib erbeben. Ein regelrechter Anfall. Das Brötchen fiel aus meinen Händen zu Boden. Ich selbst hielt mich nur noch krampfhaft auf meinem Stuhl, während ich das Gefühl hatte, jemand würde mit einem scharfen Messer meine Eingeweide herausschneiden.

Ich wimmerte. Aber der Schmerz wurde mit jeder Sekunde nur noch heftiger. Dann schrie ich. Es war mir alles egal: die Umgebung, meine Tarnung, alles. Meine Welt versank in einem einzigen Taumel aus unerträglicher Pein. Ich versuchte mit magischen Kräften dagegen anzukämpfen, es gelang jedoch kaum.

Nur entfernt bekam ich mit, dass mich jemand hochriss und mit sich schleppte. Dann war ich an der frischen Luft. Entfernt hörte ich den Ruf nach einem Taxi. Kurz danach wurde ich einen Autositz gepresst. Ich glaubte zu ersticken, rang um Atem, hörte eine Stimme nahe an meinem Ohr. „Ganz ruhig, Coco. Ich bring dich in Sicherheit!“

Das war Merles Stimme. Und allmählich begriff ich, dass wir in einem Taxi saßen. Auf dem Rücksitz. Merle saß neben mir und hielt mich an sich gepresst, während sich mein Körper nach wie vor in Krämpfen aufbäumte.

„Ins nächste Krankenhaus?“ Das war die Stimme des Fahrers.

„Nein. Fahren Sie auf dem schnellsten Wege …“

Merle nannte eine Adresse, die ich nicht mehr hörte, weil eine neuerliche Schmerzwelle meinen Leib flutete.

„Sind Sie sicher? Die Frau scheint eher ärztliche Hilfe zu …“

Er unterbrach sich mitten im Satz. Ich spürte mich in den Sitz zurückgepresst. Offensichtlich gab der Fahrer jetzt richtig Gas. Das alles rauschte nur so an mir vorbei.

Aber wenn ich geglaubt hatte, dass die Qualen sich unmöglich noch steigern konnten, so wurde ich eines Besseren belehrt.

Ich gab einen letzten schrillen Schrei von mir, als die Klinge in meinen Eingeweiden noch das Harmloseste war. Ich hatte das Gefühl, von riesigen Krallen zerfetzt zu werden. Von innen heraus.

Dann war da nur noch Schwärze …

Ich hoffe, ich habe ein wenig die Vorfreude in euch wecken können. Ich jedenfalls kann es kaum erwarten, das neue Buch endlich in Händen zu halten!

Bleibt gesund und lest gute Bücher!
Uwe

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Das Haus Zamis | Dorian Hunter

Wiener Recherche

von am 9. April 2021

Ich habe es leicht.

Ein gar nicht so kleiner Teil der DORIAN HUNTER-Romane spielt in meiner Heimatstadt Wien. Auch bei der Schwesternserie COCO ZAMIS darf ich mich immer wieder mal mit der österreichischen Bundeshauptstadt beschäftigen. Viele Schauplätze kenne ich gut – und dennoch begebe ich mich gerne mal auf Spaziergänge aus Recherchezwecken.

Manchmal tue ich es, um in Exposés vorgegebene Handlungsorte besser kennen zu lernen und ein Gespür für sie zu bekommen. Manchmal suche ich auch nur, um neue, spannende Plätze festlegen zu können.

Hinter dem Dreiecksblock verläuft die Mariahilferstraße. Irgendwo dort hinter dem rechten der beiden Ecktürme befindet sich das Café Zamis. Den genauen Ort verrate ich nicht.

Ich gebe zu, dass es dabei nur selten um Orte geht, die dem Wien-Touristen bekannt sind. Schloss Schönbrunn, der Stephansdom, die Schatzkammer der Habsburger, die Burg, die Kapuzinergruft – das sind zweifellos ganz grandiose Plätze, die ein jeder Besucher der Stadt mal gesehen haben sollte. Aber es gibt noch so viele andere Orte, über die man nur wenig weiß, wenn man nicht zufällig Wiener ist.

Oftmals vermengen sich Realität und Fiktion. In der COCO ZAMIS-Serie existiert ein „Café Zamis“ auf der Mariahilfer Straße. Ich kann diesen Ort sehr genau bestimmen; schließlich habe ich jahrzehntelang um die Ecke gewohnt. Darüber hinaus gab es in diesem Gebäude bis vor etwa 20 Jahren ein „Espresso“, in dem unglaublich gute Brötchen serviert wurden.
In den letzten Jahren seines Bestehens war dieses Espresso schon etwas abgefuckt; die knallrote Lederpolsterung der Sitzbänke war teilweise zerrissen, einige der Stühle wackelig. Genau so stellte ich mir das Café Zamis vor, als Coco es erstmals betrat.

Auch der Standort der Freaks, fast unmittelbar gegenüber vom Café Zamis, existiert in der Realität. Die „Gruft“ ist ein Obdachlosenasyl, das in die Kelleranlagen der Mariahilferkirche gebaut wurde – und wo würden die Freaks besser hinpassen als an diesen Ort? Die Mariahilfer Straße ist die zweitgrößte Einkaufsstraße Wiens – und ausgerechnet an dieser mondänen Einkaufsmeile findet sich eine der wichtigsten Obdachloseneinrichtungen der Stadt.

Blick auf die Mariahilferkirche

Die Rechtsanwaltskanzlei des Skarabäus Toth findet sich ebenfalls in der Nähe einer meiner ehemaligen Wohnorte. Für die Arbeit an einem DORIAN HUNTER-Exposé hab ich eine Skizze der Kanzlei angefertigt, die ich laufend erweitere. Ich nehme dabei Rückgriff auf ältere Manuskripte. Ich kann nicht alles übernehmen, was frühere Autoren beschrieben haben; sie haben sich teilweise widersprochen. Aber ich versuche dennoch, ein plastisches Bild zu zeichnen, das den Entwürfen von Ernst Vlcek oder Kurt Luif entspricht.
Wichtig ist mir dabei auch, die Straßenstimmung einzufangen und auf die Baustruktur einzugehen. Für mich stammt dieses Gebäude aus der sogenannten „Gründerzeit“, als etwa aus dem Zeitraum 1900 – 1920. Die Räume sind über drei Meter hoch, der Parkettboden ist im Fischgrätenmuster verlegt, die Türen sind zweiflügelig und hoch, jeder Wohnraum hat einen eigenen Kaminanschluss. Mag sein, dass Stukkarbeiten vorhanden sind, das weiß ich noch nicht so genau. Aber ich tue mir beim Schreiben wesentlich leichter, wenn ich ein Gefühl für die Stimmung innerhalb eines Gebäudes habe.

Das „Ratzenstadel“ in Wien, etwa um 1900. Dort habe ich den Domina-Keller einer Figur aus der COCO ZAMIS-Serie verortet. ©August Stauda, im Besitz des Wiener Bezirksmuseums Mariahilf.

Ein weiterer Hotspot der Handlung beider Serien ist natürlich die Villa Zamis. Hier müssen Fiktion und Realität voneinander abweichen. Bekanntermaßen hatte Kurt Luif ja die Villa einer ehemaligen Freundin als Haus der Zamis-Familie festgelegt. Das „wirkliche“ Gebäude eignet sich nur bedingt als Vorbild für die Villa in der Romanhandlung. Dazu reicht das Haus viel zu nahe an den Straßenrand heran und wirkt teilweise zu modern. Auch ist es in meinen Augen zu klein, um tatsächlich als Herrschaftssitz unserer liebsten Wiener Dämonenfamilie dienen zu können. Also muss ich da stets ein wenig schummeln.
Auch für die Villa Zamis habe ich übrigens eine kleine Skizze angefertigt, die ich immer wieder neu adaptiere.

Jeder Roman, den ich in Wien spielen lasse, ist eine Reise durch die meine Heimat. Ich lasse Kirchen, Bahnhöfe, sonderbare alte Gebäude, Friedhöfe, U-Bahn-Anlagen, Domina-Keller und vieles Andere vorkommen. Es gibt diese Orte – – oder es könnte sie geben. Weil sie zu dieser altehrwürdigen Stadt passen und eine bestimmte Stimmung mittragen.

Der Friedhof Ober St. Veit samt Mausoleen, nahe gelegen zur Ratmannsdorfgasse.

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Dorian Hunter

Oster-Gewinnspiel!

von am 4. April 2021

In den Begleittexten unter unseren letzten 5 Outtakes-Videos auf YouTube haben sich plötzlich eine Menge Osterhasen versteckt! Aber wieviele Hasen sind es genau? Schreibt uns die richtige Zahl als Kommentar auf Facebook, YouTube, oder als E-Mail an: jugendstilvilla@dorianhunter.de

https://www.youtube.com/zaubermond

Zu gewinnen gibt es das Skript zur DORIAN HUNTER Folge 44, „Der Teufelseid“, signiert von Thomas Schmuckert und Dennis Ehrhardt!

Das Gewinnspiel endet am Sonntag den 11. April 2021 um 23.59 Uhr. Viel Glück und frohe Ostern!

Wir würden uns total freuen, wenn ihr bei YouTube und Facebook auf „Gefällt mir“ und auf „Teilen“ drückt, hängt aber nicht mit der Verlosung zusammen.

Unsere Teilnahmebedingungen: http://bit.ly/zaubermond-teilnahmebedingungen

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Das Haus Zamis | Dorian Hunter | Zaubermond allgemein

Lana Del Rey meets Coco Zamis

von am 26. März 2021

Auch Horror-Autoren hören nicht nur satanistische Black Metal-Songs maskierter skandinavischer Bands. Bereits vor einer Woche erschien Lana Del Reys neues Album „Chemtrails Over The Country Club“. Die darauf vereinigten Songs sind allesamt schwermütig und dennoch von einer einzigartigen Schwerelosigkeit geprägt. Die Atmosphäre erinnert mich an cocktailgeschwängerte Nachmittage bei Sonnenschein im Liegestuhl – bis unvermittelt die Stimmung umschlägt, Wolken aufziehen und ein Gewitter niedergeht.

Was das alles mit Horror zu tun hat? Nun, schaut euch das Video zum Titelsong an. Dort wird die von mir beschriebene Stimmung mit erhebenden Bildern untermalt. Mich erinnerte die Szenerie an die Bücher, in denen Coco Zamis in den USA weilte, vor allen Dingen an das Buch „Blackwater Bay“ (DAS HAUS ZAMIS 41), in dem Coco und ihre Vampirfreundin Rebecca genug von New York haben, und im Cabrio durchs sonnige Kalifornien düsen. Zumal Rebecca dort endlich ihrer Tante Elvira einen Besuch abstatten will. Doch auch hier folgen auf Sonnenschein die Gewitterwolken, denn am Ziel angekommen, entpuppt sich der ehemalige Fischerort, in dem die Tante zu Hause sein soll, als äußerst merkwürdiges Fleckchen. Magie scheint allgegenwärtig – und Elviras Haus ist verfallen, die Bewohnerin seit zwanzig Jahren verschwunden …

Und um den Bogen zu Lana Del Ray zu schlagen: Mich hat es total fasziniert, wie im dazugehörigen Video ab Minute 2:39 die sommerlich flirrende Stimmung umschlägt, zunächst nur in sekundenkurzen Sprengseln, und immer mehr in einen verstörenden Albtraum abdriftet, Das Ganze erinnert an die besten Momente in David Lynchs Filmen – und natürlich an: DAS HAUS ZAMIS.

Bleibt gesund!
Uwe

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Dorian Hunter

Erinnerungen an Kurt Luif

von am 19. März 2021

Nun, der Titel ist ein klein wenig verfälschend, denn sooo gut kannte ich Kurt Luif vulgo Neal Davenport nicht. Nachdem ich aber vor einigen Wochen ein wenig über mein Verhältnis zu Ernst Vlcek erzählt habe, möchte ich dasselbe nun auch mit dem zweiten wichtigen Wiener Dämonenkiller-Autor machen. Und ich berufe mich dabei auf einige Zeitzeugen, mehr dazu weiter unten.

Kurt war bekanntermaßen der Miterfinder der Dämonenkiller-Serie. Wer nun mehr zum Grundkonzept der Story beigetragen hat, er oder Ernst Vlcek, ist meiner Meinung nach irrelevant. Die beiden haben einen Grundstock an Ideen aufgebaut, haben den Stil der Serie bestimmt, haben eine Epoche des „Grusel“-Romans geprägt.

Kurt Luif hat, so viel ist bekannt und verbürgt, die Villa Zamis in der Ratmannsdorfgasse im 13. Wiener Gemeindebezirk verortet. Weil dort eine seiner Freundinnen wohnte. In einer Nobelgegend, die von vielen alleinstehenden, meist ein- bis zweistöckigen Gebäuden geprägt ist. Sie stammen meist aus der Gründerzeit-Epoche, eine Menge von ihnen sind im Schönbrunner Gelb gehalten. Dies ist jener Farbe, in der die Hauptgebäude des Schloss Schönbrunn gehalten sind. Viele gut situierte Wiener Bürger ließen ihre Häuser im selben Farbton streichen, um so einen Abglanz des Kaiserhofs zu sich zu Hause zu holen.

In dieser Gegend also residieren die Zamisse. Ich denke mir, Kurt hätte sich für die Wiener Dämonenfamilie keinen besseren Ort einfallen lassen können. Immer, wenn ich über die Villa schreibe, habe ich augenblicklich die Bilder der Umgebung vor mir. Die Gerüche, die Bäume, diesen ganz besonderen Menschenschlag, der sogar ein wenig anders redet (das sogenannte „Schönbrunner Deutsch“).

Zurück zu Kurt Luif selbst: Ich habe ihn bei einer PERRY RHODAN-Veranstaltung kennengelernt, in einem Kolpinghaus. Das war wohl zwei, drei Jahre, nachdem ich Ernst Vlcek erstmals begegnet war. Ernst hatte ihn dazu bewegt, sich mit ihm auf ein Podium zu setzen. Sie plauderten über PERRY RHODAN, aber eben auch über die Arbeit am Dämonenkiller. Während alle anderen Redner diplomatisch waren und bereitwillig Auskunft gaben, stach Kurt mit schlechter Laune hervor. Alles war „oasch“, mit kaum etwas war er bei der Arbeit am Dämonenkiller zufrieden gewesen. Er erzählte, dass er den „Dämonenkiller“ nur wegen des Geldes geschrieben hätte. Aber man spürte ganz genau, dass da mehr dahintersteckte. Dass er ungeheuer stolz war auf das, was er gemeinsam mit Ernst erschaffen hatte.

Dieser ambivalente Eindruck setzte sich fort, als ich mich später mit ihm in einer Dreier- oder Vierergruppe unterhalten habe. Er hatte an vielen Dingen etwas auszusetzen. Doch man konnte hinter all dem Wiener Grant auch fühlen, dass er sich über die Aufmerksamkeit freute, die ihm zuteil wurde. Er mochte es, ein klein wenig im Mittelpunkt stehen und seine Meinung sagen zu dürfen. Wenn er seine Freude bloß ein wenig besser hätte zeigen können …

Das Verhältnis zwischen ihm und Ernst war nicht immer ungetrübt. Die beiden waren charakterlich extrem unterschiedlich. Ernst genoss das Leben, ließ es sich gutgehen. Kurt hingegen gab sich seinem Grant gerne hin. Gegen Ende seines Lebens hin verstärkte sich dieser Charakterzug. Er hätte, schwer erkrankt, Hilfe bedurft. Aber er nahm sie nur ganz, ganz zögerlich an. Regina Vlcek hat mir von Besuchen bei Kurt erzählt, die nicht sonderlich erfreulich für sie gewesen waren.

Kurt tat sich also immens schwer, jene Anerkennung zu akzeptieren, die er eigentlich verdiente. Er war, so wurde mir von Wegbegleitern aus der Wiener Fan-Szene versichert, in den Sechzigern ein lebenslustiger Mensch mit viel Charme gewesen. Einige Male schwer verliebt, oftmals auch enttäuscht. Irgendwann muss das Düstere in ihm Oberhand gewonnen haben, der Schwermut trat immer stärker in den Vordergrund.

Er erhielt Unterstützung bis an sein Lebensende. Freunde von der Science Fiction Gruppe Wien kümmerten sich um ihn und pflegten ihn.
Wenn ich heute an ihn zurückdenke, sehe ich einen Menschen mit vielen Ecken und Kanten vor mir. Einen, der nicht immer das Richtige getan hat und der es sich selbst schwer gemacht hat. Einen, dem die Gemeinde der Dämonenkiller-Fans unendlich viel zu verdanken hat.

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Dorian Hunter

Alraunes unerfüllte Liebe

von am 13. März 2021

Im letzten Fan-Blogbeitrag vom Dezember 2020 habe ich über Dorians Theriaksucht geschrieben. Heute befasse ich mich mit der Geschichte von Hekate, die sich vor Kurzem zum neuen Oberhaupt der Schwarzen Familie emporgeschwungen hat. Eine Dämonin als Herrscherin über die Herren und Damen Dämonen. So etwas gab es in anderen Serien bis zu Hekates Auftritt bei DORIAN HUNTER nicht, aber bei dieser Serie ist eben alles möglich. Aber Hekate ist ja nicht nur eine Frau, sondern darüber hinaus noch eine Pflanze – oder erwachte zumindest als solche, genauer gesagt als Alraune, zum „Leben“. Und nun lenkt sie die Geschicke der Schwarzen Familie. Was für ein Aufstieg.

Hier einige lexikalische Daten über Alraune alias Hekate, soweit sie aus der aktuellen Bastei-Romanheftneuauflage der Serie bereits bekannt sind:

Alraune wurde 1538 aus einer Mandragorawurzel sowie Lebenselexier und Menschenblut geschaffen. Ihr Aussehen lieh sie sich von jenem Indianer-Mädchen, das die Hauptblutspenderin für sie war. Hekates Schöpfer allerdings war Arbues de Arrabell. Mit ihm unternahm sie im Juli 1539 eine Schiffsreise in Richtung Spanien. Damals lernte sie einen Mann namens Georg Rudolf Speyer kennen und lieben – zunächst ohne zu ahnen, dass in seinem Körper die unsterbliche Seele des Barons Nicolas de Conde steckte. Zu diesem Zeitpunkt verfügte „Alraune“ zwar bereits über den Körper einer Frau, doch sie hatte immer noch das geistige Niveau eines Kindes. Das bedeutet, sie stand uneindeutig zwischen Gut und Böse, obgleich sie schon über bemerkenswerte magische Fähigkeiten verfügte. So rettete sie zum Beispiel Georg Rudolf Speyer das Leben, indem sie dem Körper ihres Schöpfer Arrabell das Wasser entzog und es Speyer zuführte. Bald darauf verschwand sie und traf Speyer erst sehr viel später in Konstanz wieder. Dort versuchte Speyer ein Mädchen, das als Diebin beschuldigt wurde, auf Alraunes Bitte hin vor dem Henker zu retten. Er kam jedoch zu spät, und dem Mädchen wurde die Hand abgeschlagen. Speyers Rettungsversuch brachte ihn selbst in Misskredit, und so war es an Hekate, sich unter dem Namen Gretchen in die Hände des Dämons Mephisto zu begeben, um diesmal Speyer zu retten. Leider zu einem furchtbaren Preis, denn Mephisto führte Hekate in die Schwarzen Künste ein. Dennoch blieb Hekate Speyer treu – in der Hoffnung, dass ihre Liebe einst, in einem späteren Leben des Barons de Conde, Erfüllung finden werde.

Ob dies der Fall war beziehungsweise sein wird? Die nächsten DORIAN HUNTER-Bände werden es zeigen …

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Das Haus Zamis | Dorian Hunter | Zaubermond allgemein

ENDLICH! Das Haus Zamis geht weiter!

von am 5. März 2021

Lange war es still um DAS HAUS ZAMIS und seine Bewohner. Doch im Juni geht es endlich weiter mit Coco Zamis & Co. Der erste Teilroman ist bereits geschrieben. Von einer Autorin, die zwar erstmals ans HAUS ZAMIS klopft, jedoch schon bei Romanserien wie Perry Rhodan Neo oder Maddrax ihr Talent unter Beweis gestellt hat. Was soll ich lange reden – hier ein erster Auszug aus dem neuen Roman. Und er beginnt mit einer der schillerndsten und mysteriösesten Charaktere der Serie überhaupt: Monsignore Tatkammer:

»Es ist eine große Ehre, das weißt du.«

Tatkammer blinzelte verwundert. Jemand sprach mit ihm.

Eben hatte er noch in einem finsteren Café auf der Wiener Mariahilfer Straße gestanden – allein. Er hatte den schalen Dunst längst erkalteter Zigaretten eingeatmet. Und jetzt … Von dem Café keine Spur mehr, vor ihm erhob sich eine grobe Steinwand mit einem winzigen, glaslosen Fenster darin. Sonnenlicht fiel durch die Öffnung, das weder die klamme Kälte des Raumes noch das trübe Zwielicht darin vertreiben konnte. Ein Umstand, der Tatkammer üblicherweise durchaus recht gewesen wäre. Im Augenblick empfand er seine Umgebung allerdings als ziemliches Ärgernis. Wo war er gelandet?

Tatkammer ballte die Fäuste. Er hatte wirklich Besseres zu tun, als … Überrascht sah er auf seine Hände. Auch die kamen ihm fremd vor, ebenso die grobe Holzplatte des Tisches, an dem er saß. Ein kleines Tintenfass stand griffbereit neben ihm, aus der ein zurechtgeschnittener Gänsekiel hervorragte. Das erklärte immerhin die dunklen Flecken an seinen Fingern, wenn auch sonst nicht viel.

»Der Bote hat ausdrücklich nach deiner Arbeit verlangt.«

Richtig. Da war noch jemand. Tatkammer sah auf.

Über ihm stand ein hagerer alter Mann in Priesterkluft. Der Abt, durchfuhr es ihn, obwohl er schwören konnte, den Kerl noch nie zuvor gesehen zu haben. Die schmale Nase, die aus dem ausgezehrten Gesicht hervorstach und bis an die dünnen Lippen hinunter hing, hätte er sicher im Gedächtnis behalten.

Aber nein! Was dachte er da bloß? Der ehrwürdige Abt stand seinem Kloster vor, schon seit er als junger Mann in den Orden eingetreten war! Sein Prinzipal und Lehrmeister, der Tatkammer wie ein Vater gewesen war, nachdem sein eigener vom Siechtum dahingerafft worden war. Wie hatte er für einen Augenblick glauben können, ihn nicht zu kennen?

Tatkammer schüttelte den Kopf. »Verzeiht, ehrwürdiger Vater. Ich war wohl einen Moment in Gedanken gefangen. Der Bote nannte meinen Namen?«

»Aber nein.« Der Abt zog tadelnd die buschigen Brauen zusammen. Dabei hatte nur die Verwunderung aus Tatkammer gesprochen, keineswegs die Eitelkeit. »Aber der Bote fragte nach unserem besten Maler«, fuhr der Abt fort. »Und das bist du.«

Tatkammer war der einzige Maler in ihrem kleinen Kloster. Dennoch neigte er artig den Kopf. »Ihr seid zu gütig, Vater.«

»Da ist nur eine Sache …« Der Abt strich mit knotigen Händen über den grauen Stoff seiner Kutte, als würde sie ihm Trost spenden. »Er fürchtete, dass niemand aus unserem Orden über die nötige Erfahrung verfügt, um das Kunstwerk zu schaffen, das dem Heiligen Vater vorschwebt.«

»Nun, ein Mann der Kunst verfügt gewiss über mehr Geschick in diesen Dingen …«, wandte Tatkammer ein, doch der Abt schüttelte bereits den Kopf.

»Das Geschick ist es nicht«, erklärte er. »Es geht um die … weltliche Erfahrung.«

»Ich verstehe nicht.«

Wieder rieb der Abt über seine Kutte, er krallte die Finger regelrecht in den dicken Wollstoff. »Ich spreche von den Sünden, mein Sohn. Wir führen ein behütetes Leben, fern allen Versuchungen. Das macht es einem Priester unmöglich, das wahre Gesicht der Todsünden abzubilden.«

Weshalb kam der Bote dann ausgerechnet in ein Kloster? Die Richtung, die dieses Gespräch nahm, behagte Tatkammer nicht. »Da spricht der Bote wohl die Wahrheit. Zweifellos gibt es große Künstler in Florenz oder in Rom, die von den entsprechenden Dingen mehr verstehen als ein Mann der Kirche?«

»Das Gemälde ist für den Heiligen Vater höchstselbst bestimmt!«, entgegnete der Abt mit einer gewissen Ungeduld. »Undenkbar, damit einen Mann mit zweifelhaftem Glauben zu betrauen.«

»Ich verstehe.« Tatkammer neigte das geschorene Haupt, auch wenn er nicht wirklich verstand, was das alles nun zu bedeuten hatte. »Was wünscht Ihr von mir, Vater?«

Der Abt seufzte. Endlich ließ er von seiner Kutte ab. »Du sollst eine Reise antreten, die dich an die Grenzen deines Glaubens führen wird.« Er legte eine Hand auf Tatkammers Tonsur – eine väterliche Geste, wie er sie nur selten gewährte. »Du musst dich den Versuchungen dort draußen stellen und sie bezwingen. Geh hinaus und suche die Sünden der Welt. Der Herr wird deine unsterbliche Seele behüten, auf dass du niemals wanken wirst. Lege Zeugnis ab über die Gräuel, die einen Sünder erwarten, und kehre zurück mit den Erfahrungen, die du benötigst, um dieses Gemälde zu schaffen. Suche die sieben Todsünden!«

Und? Habt ihr jetzt auch schon Blut geleckt? Falls ihr ein Abo habt, wird euch das Buch automatisch zugeschickt. Falls nicht, könnt ihr es hier bestellen: „Hexenjagd“ (DAS HAUS ZAMIS 62). Übrigens auch als E-Book.

Bleibt gesund und lest gute Bücher!
Uwe

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Dorian Hunter

Erinnerungen an Ernst Vlcek

von am 26. Februar 2021

Meine erste Begegnung mit Ernst Vlcek hatte ich im Rahmen eines PERRY RHODAN-Stammtischs im Frühjahr 1997. Ich war erstmals mit dem Fandom konfrontiert. Ernst wiederum hatte seine Frau Regina bei sich, die noch nie bei einem Fan-Treffen mit dabei gewesen war und ebenso verunsichert wie ich war. (So hat sie’s mir zu einer späteren Gelegenheit erzählt.)

Der Zufall wollte es, dass Ernst und ich nebeneinander zu sitzen kamen. Er ließ sich zu meiner Rechten nieder, gurgelte ein Bierchen runter und beantwortete anschließend mit unendlicher Geduld die Fragen von uns Fans.

Essen wurde gereicht, Ernst pofelte eine „Dreier“ nach der anderen, zusätzliche Biere fanden ihren Weg an den vollbesetzten Tisch. Die Stimmung wurde gelöster, die Distanz zwischen dem großen Star und uns Fans ein wenig geringer.

Natürlich ging es bei den Unterhaltungen hauptsächlich um die PERRY RHODAN-Serie. Aber Ernst ließ immer wieder mal anklingen, wo seine eigentliche Liebe steckte. Er brachte den Dämonenkiller ins Gespräch und er redete über Projekte, die in der Zukunft lagen. Sie hatten viel mit eigenen Kurzgeschichten und mit Ideen zu weiteren Horror-Erzählungen zu tun.

Es war eine irgendwie sonderbare Begegnung für mich – und vermutlich auch für Ernst. Da saß einer meiner Heroen unmittelbar neben mir. Er hatte mir bis dahin viele Stunden großen Lesevergnügens geschenkt. Ein Mann, den ich bloß von einigen wenigen Bildern kannte und der als Exposé-Autor von PERRY RHODAN die Serie mitlenkte. Nun saß er an dem vollbesetzten Tisch Schulter an Schulter neben mir. Die Distanz war weg, der Respekt blieb. Vermutlich brachte ich kaum mal mehr als ein gehauchtes „Blebellebellep“ hervor.

Ernst mochte uns Fans, aber es zog dennoch eine Grenzlinie. Er wollte an diesem Tag (noch) nicht, dass wir allzu tief in sein Privatleben vordrangen. Er hatte einen Bekannten- und Freundeskreis, der kaum wusste, womit er eigentlich sein Leben finanzierte. Er trieb sich oft auf seinem vielgeliebten Tennisplatz in Mödling umher und organisierte Jux-Turniere mit. Dort hatte er Freunde, dort fühlte er sich wohl. Es dauerte also einige Jahre, bis sein Verhältnis zum innersten Kern der Stammtisch-Betreiber „intimer“ wurde.

Ein- bis zweimal pro Jahr besuchte er den Wiener PERRY RHODAN-Stammtisch. Er erzählte vom Zaubermond-Verlag und dass er nun wieder beim Dämonenkiller mitschreiben würde. Es ist schwer zu erklären, wie er über diesen Teil seines Gesamtwerks redete. Er wirkte stolz, sprach aber auch liebevoll über „seine“ Figuren. Und ganz plötzlich ging er im breitesten Wiener Dialekt dazu über, uns unter die Nase zu reiben, was er Coco Zamis und Dorian Hunter als nächstes antun würde.

Das war auch eine seiner ganz besonderen Seiten: Wenn es um Grausamkeiten ging, waren ihm in seiner Vorstellungskraft kaum Grenzen gesetzt. Obwohl er als Mensch keiner Fliege etwas zuleid tun konnte.

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Dorian Hunter | Hexenhammer | Zaubermond allgemein

Ein paar Hinweise

von am 20. Februar 2021

Heute gibt es an dieser Stelle einige redaktionelle bzw. verlagsseitige Hinweise:

Aus technischen Gründen war es nicht möglich, bei der Migration auf den neuen Shop die Download(!)-Vorbestellungen für Hörspielfolge 44, „Der Teufelseid“, aus dem alten Shop zu übernehmen. Hörer, die die Folge im alten Shop vorbestellt haben, bitten wir um eine kurze Nachricht an info (at) zaubermond.de, damit wir ihnen die Folge unkompliziert auf direktem Wege zur Verfügung stellen können.

Durch einen internen Fehler sind die E-Book-Fassungen von „Hexenhammer 2: Alles Leid währt Ewigkeit“ bisher nicht bei Thalia, Amazon etc. verfügbar gewesen. Dies wird aber ab kommendem Freitag, dem 26. Februar, der Fall sein (der Titel ist inzwischen in den Shops nachgemeldet und kann dort vorbestellt werden). In der Zwischenzeit ist die E-Book-Fassung natürlich wie üblich hier auf der Zaubermond-Website verfügbar, und wie immer werden bei der Bestellung des E-Books über unseren Shop automatisch beide Dateiversionen (ePub und Mobi/Kindle) ausgeliefert.

Ebenfalls noch einmal darauf hinweisen möchten wir, dass die neuesten Titel (Hexenhammer 2, Dorian Hunter Buch 99, Dorian Hunter Hörspielfolgen 43 + 44) nicht über das Barsortiment bezogen werden können. Alle diese Titel sind aber trotzdem im Buchhandel lieferbar. Bitte teilt eurem Buchhändler einfach mit, dass er die Titel über unsere Verlagsauslieferung Cornelsen Verlagskontor beziehen kann (Tel. 0521-9719-121). Oder bestellt gleich über unsere Website, das ist natürlich noch einfacher. 😉

Inzwischen sind übrigens die ersten Rezensionen zur Hörspielfolge 45 eingetroffen – die alle bombastisch ausgefallen sind. Hier noch einmal die Links im Überblick:

„Einzigartig innerhalb der Hörspielwelt“ (FFM-Rock.de)

„Sound und Musik sind eines Hunters würdig“ (Traumwelt-Hoerspiel.de)

„Oberste Liga“ (Hoerspielsachen.de)

Viele Grüße und bis nächste Woche an dieser Stelle! – Dennis

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Das Haus Zamis | Dorian Hunter | Hexenhammer | Zaubermond allgemein

Ernst Vlcek wählen!

von am 12. Februar 2021

Es ist wieder so weit: Die Nominierungsrunde des ältesten deutschen Horror-Preises ist gestartet! Für die Kategorie Sonderpreis habe ich heute Ernst Vlcek vorgeschlagen:

Ernst, so finde sicher nicht nur ich, verdient den Preis posthum für seine grandiosen Horror-Romane, insbesondere aber für die Konzeption, Expoarbeit und auch hier für seine Romane zur einzigartigen Serie DÄMONENKILLER, die seit drei Jahren wieder als Romanheft erscheint und seit den neunziger Jahren mit neuen Romanen in Buchform bis heute im ZAUBERMOND-Verlag fortgesetzt wird. Jetzt brauchen wir nur noch eines: EURE STIMMEN!

Um mit abzustimmen, müsst ihr folgendes beachten:

Wahlberechtigt sind alle Mitglieder des Phantastik-Literatur Forum und eine ausgewählte Jury aus Autoren, Grafikern, Verlegern und Journalisten. Wer sich berufen fühlt, dem Vincent Preis seine Expertise zur Verfügung zu stellen, kann einfach nachfragen. Die auf den Listen vertretenen Künstler (Autoren, Grafiker, Herausgeber, Verleger, etc.) sind natürlich ebenfalls wahlberechtigt.
Zusätzlich dürfen auch Mitglieder der Foren Horrorundthriller.de und gruselroman-forum.de und www.scifinet.org abstimmen.

Falls ihr also noch nicht zu dem erwähnten Personenkreis gehört, müsstet ihr euch vorher in einem der Foren anmelden, was ganz unkompliziert ist.

Alles Weitere erfahrt ihr hier!

Hier könnt ihr den Abstimmungsbogen herunterladen, und euch über die Regeln schlau machen.

Es gibt nicht nur den Sonderpreis, sondern noch weitere Kategorien. So ist aus dem ZAUBERMOND-VERLAG in der Kategorie Romane zum Beispiel auch der HEXENHAMMER  (“Alles Leid währt Ewigkeit“) aufgeführt.

Am besten verschafft ihr euch, bevor ihr wählt, einen Überblick über die Kategorien und die bisher vorgeschlagenen Werke.

So, ich hoffe, dass ich euch ein wenig begeistern konnte. Und vor allem: ERNST WÄHLEN! Das würde mich echt freuen und insbesondere Ernsts Lebenswerk einmal mehr würdigen!

Uwe

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