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14.07.2020

Alles Gute!

Ein kurzes Ständchen zum Geburtstag, denn auch ein Dämonenkiller wird ja nur einmal ... äh, wie alt eigentlich? Egal. Alles Gute zum heutigen Geburtstag, Dorian! :-)

11.07.2020

Die Burg

Eigentlich war es purer Zufall. Ich war letzten Sommer bei der Recherche zu einem Projekt im Science Fiction-Bereich auf eine Wikipedia-Seite gestoßen, die eine ganz besondere Burg zeigte. Sie war/ist einzigartig. Von der Anlage her, von ihrer Geschichte her, von der Bauweise her. Und sie liegt nicht allzu weit weg von meiner Heimatstadt Wien …

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04.07.2020

Die Autorensuche

Ein Teil der Arbeit als Exposéverantwortlicher einer Serie wie Dorian Hunter gilt der Suche nach dem Autor. Das mag nach einer eigentlich banalen und unwichtigen Nebensächlichkeit klingen. Schließlich gibt es ein gut funktionierendes Team, das seit Jahren gleichgeblieben ist und dessen Mitglieder sich gut verstehen. Man könnte meinen, dass ein Anruf bei Kollege X reicht – und alles ist erledigt.

Ha! Weit gefehlt …

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DAS HAUS ZAMIS Band 61 war im Kasten, wie man so schön sagt. Mit Abraxas führte Michael Marcus Thurner einen neuen faszinierenden Gegner der Zamis-Familie ein. Auch die Rolle des geheimnisvollen Monsignore Tatkammer wurde weiter ausgeleuchtet. Das alles sollte in den nächsten Bänden fortgeführt und vertieft werden. Doch dann kam alles anders …

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Liebe DORIAN HUNTER-Freunde.

In den letzten Wochen bzw. Monaten ist viel gruseliges in der Welt passiert! Hoffentlich können wir, mit einem neuen Outtakes Video, dazu beitragen euch etwas aufzuheitern. Viel Spaß!

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In der Buchserie "Dorian Hunter" steht natürlich unser aller Dämonenkiller im Zentrum. Er kämpft quer durch die Jahrhunderte gegen Dämonenhorden und trägt von Zeit zu Zeit auch einen Sieg davon. In der Handlungsgegenwart hat sich sein Verhalten  in einem ganz wichtigen Punkt im Vergleich zu früheren Existenzen geändert: Hunter arbeitet im Team. Er hat Freunde und Bekannte um sich geschart, die ihm helfen, die Mitglieder der Schwarzen Familie zu vernichten …

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Die aktuellen Bände Nr. 45 und 46 der DORIAN HUNTER-Romanheft-Neuauflage von Bastei wurden von Ernst Vlcek verfasst. Ein seltener Fall aufgrund des doch recht großen Autorenteams – und für mich ein Anlass, einmal in alten Unterlagen zu blättern, speziell in einem Festband mit dem Titel „Autor, Mensch, Terraner“, der anlässlich von Ernsts 60. Geburtstag im Jahr 2001 erschienen ist. Mitglied des Redaktionsteams war übrigens ein gewisser Michael Marcus Thurner, der heute nicht nur bei PERRY RHODAN in Ernsts Fußstapfen getreten ist, sondern auch bei – DORIAN HUNTER, wo er ja neuerdings sogar die Exposéarbeit für die Buchserie übernommen hat. In „Autor, Mensch, Terraner“ finden sich viele Informationen zu Ernst Vlceks Schaffen, natürlich mit dem Schwerpunkt auf seiner Arbeit für PERRY RHODAN. Etwa in der Mitte des Buches hat er in einem Interview jedoch auch Antworten auf einige private Fragen gegeben, so zum Beispiel, was für ihn Glück bedeutet, was ihm im Leben wichtig ist – oder was eine Reise nach Island mit DORIAN HUNTER zu tun hat. Ich habe die Antworten zusammengetragen und gebe das Interview aus „Autor, Mensch, Terraner“, das seinerzeit von Wolfgang Zenker und Erich Loydl geführt wurde, hier dementsprechend auszugsweise wieder:

Ernst Vlcek an seinem ArbeitsplatzDu bist im 10. Bezirk von Wien geboren, einem Arbeiterbezirk. Wie bist du aufgewachsen?

Meine Mutter war Hausfrau, mein Vater war HIlfsarbeiter beim ANKER-Brot (eine traditionelle Wiener Großbäckerei) und hat dort die Mehlsäcke verladen. Er ist dann auch an einer Staublunge gestorben, auf jeden Fall viel zu früh. Ich war körperlich sehr schwach und bin im Grunde immer auf der Flucht gewesen.

Welche Berufe hast du ausgeübt, bevor du dich hauptberuflich dem Schreiben gewidmet hast?

Ich habe Schuhverkäufer gelernt, aber ich wollte eine Arbeit haben, neben der ich schreiben konnte. Ich war zwischendurch Kistenzunagler bei “Felten & Guillaume“, da konnte ich nebenbei schreiben und in der Arbeitszeit Karten spielen. Eigentlich war ich ein fauler Hund, ich war nur dann fleißig, wenn ich schreiben durfte.

Hast du im Schreiben auch eine Möglichkeit eines sozialen Aufstiegs gesehen?

Auf jeden Fall! Mein sozialer Aufstieg hat damit begonnen, dass ich über die Science-Fiction-Fans der Wiener Gruppe aus den Slums herausgekommen bin. Was hätte ich denn werden sollen? Schuhverkäufer, Geschäftsführer bei „Humanic“ (eine Schuhhandelskette in Österreich)? Ich sehe das also sehr wohl als sozialen Aufstieg, dass ich von dort weggekommen bin, wo ich aufgewachsen bin. Dass ich nicht mehr in der Mietskaserne wohne, dass ich eine Familie haben, auf ich stolz sein kann, und dass ich das machen kann, was ich am liebsten tue – und auch noch Geld dafür kriege!

Ein Selfmade-Man?

Festband zu Ernst Vlceks 60. Geburtstag: „Autor, Mensch, Terraner“Ja, absolut. Ich bin totaler Autodidakt.

Du bist während des Krieges geboren und in der Besatzungszeit aufgewachsen. Du bist ja als Pazifist bekannt. Hängt das mit jener Zeit zusammen?

Glaube ich nicht. Ich habe Kindheitserinnerungen, aber bei denen ist es immer so, dass man nicht weiß, ob es eigene Erinnerungen sind oder die Folgeerscheinungen von Erzählungen der Erwachsenen, dass irgendwas passiert ist. An was ich mich noch gut erinnern kann, ist, dass sich meine Mutter einmal beim Holzsammeln verletzt hat. Wir haben damals in den Schutthalden Holz zum Einheizen gesucht, meine Mutter ist zusammengebrochen und hat sich einen Holzpfahl in den Oberschenkel gerammt. Erinnern kann ich mich auch noch, dass mich ein russischer Pilot in seinem Doppeldecker auf einen Rundflug mitgenommen hat. Ich hab mich fast angemacht vor Angst, weil ich geglaubt habe, er fliegt mit mir nach Russland.

Hat deine Familie Einfluss auf deine Arbeit gehabt?

Auf jeden Fall positiv dahingehend, dass ich bestrebt war, ihr das Bestmögliche zu bieten, ihnen eine Zukunft zu bieten. Deshalb habe ich auch wie ein Blöder gehackelt und viel geschrieben.

Was sind deine Hobbys?

Ich spiele gern Tennis, allerdings mit sinkendem Erfolg, weil ich halt körperlich nicht mehr so fit bin, wie ich es gerne wäre. Da ist offenbar der Geist in besserer Verfassung als der Körper. Das ist mir aber lieber, als wenn ich verblöden würde und dafür gut Tennis spielen könnte. Was ich leider nicht mehr mache, ist zeichnen, das tut mir selbst leid. Ansonsten höre ich sehr gern Musik. Das ist im Grunde meine größte Leidenschaft.

Ernst Vlcek signiert seine WerkeBis jetzt hast du ja auch eine sehr bewegte Karriere als Sportler hinter dir – als Skiläufer und Tennisspieler. Bedeutet Sport für dich einen Ausgleich zu deinem doch eher sitzend ausgeübten Beruf?

Nicht wirklich. Es war so: Ich habe einmal einen schweren Skiunfall gehabt. Seither fahre ich auch nicht mehr Alpin-Ski. Ich habe mich zwei Jahre nicht bewegen können und danach, wie alles überstanden war, einen extremen Bewegungsdrang bekommen. Ich habe daraufhin alles Mögliche gemacht – Turnverein, Tennisclub, Langlaufen und was es sonst noch gibt. Dann hab ich aber auch gesehen, dass der Körper nicht ganz so will, wie ich es gern hätte, und habe meine Aktivitäten wieder eingeschränkt. Ich weiß aber, wie nützlich Bewegung ist, und darum begleite ich auch meine Frau gern bei Spaziergängen – vorausgesetzt, sie dauern nicht zu lange. *lacht*

Im Tennisclub Brunn am Gebirge bist du, so sagt man, eine der herausragenden Persönlichkeiten. Du sollst sogar eigene Turniere organisiert haben.

Das stimmt. Ich kann ohne falsche Bescheidenheit sagen, dass ich herausragend bin. Allerdings nicht, weil ich so gut spiele, sondern weil es bei meinen Turnieren den meisten Spaß gibt.

Gibt es ein Lieblingsland, in das du gern reist oder das du gern einmal besuchen würdest?

Ich würde gern einmal Island besuchen. Ich habe über dieses Land sehr viel gelesen, als ich den „Dämonenkiller“ geschrieben habe, denn der hat teilweise dort gespielt (Anm. von Dennis: die Romane, von denen Ernst hier spricht, beginnen mit dem Hermes-Trismegistos-Zyklus und liegen noch weit in der Zukunft). Ich habe übrigens beim „Dämonenkiller“ auch viel über Irland geschrieben und das Land dann besucht. Es war genauso, wie ich es mir vorgestellt hatte. Ich möchte jetzt nicht sagen, dass ich es in den Romanen ebenso schön beschrieben habe, aber es war exakt so, wie ich es in meiner Vorstellung gesehen habe. Das war mein schönster Urlaub, und ich bin meiner Frau dankbar, dass sie mitgefahren ist, denn es war nicht ihre Art von Urlaub. Von Island werde ich allerdings die Finger lassen, denn ein Freund von mir war dort, und der hat einiges mitgemacht.

Ernst Vlcek und Kurt LuifBist du eigentlich ein religiöser Mensch?

Ja, obwohl ich aus der Kirche ausgetreten bin, aber Kirche ist für mich nicht unbedingt mit Religion gleichzusetzen. Letztens habe ich mit meinem Sohn darüber gesprochen, und der hat gesagt: „Du musst eigentlich ein Buddhist sein, so wie du über Seelenwanderung schreibst und die ganze Philosophie.“ Das stimmt auch irgendwo, die buddhistische Religion hat für mich einen hohen Stellwert. Jede Religion hat etwas, das ist unbestritten, aber keine ist umfassend. Ich meine, ein religiöser Mensch kann man auch sein, wenn man sich von überall das holt, was am besten in das eigene Leben passt. So gesehen bin ich absolut kein unreligiöser Mensch, kein Atheist.

Was würdest du durchsetzen, wenn du einen Tag lang Österreich regieren könntest?

Ich könnte Österreich nicht regieren! Das ist unregierbar!

Du hast im Leben sehr viel erreicht. Was bedeutet Glück für dich?

Glück ist für mich, dass es dir selbst und den Leuten, die dir nahe stehen, gut geht, und dass man nichts macht, wofür man sich schämen sollte. Das heißt, jeder macht manchmal etwas, wofür er sich schämt. Man sollte daher vielleicht sagen, dass man möglichst wenig von diesen Dingen tut.

Gibt es etwas, das du in deinem Leben noch erreichen willst, die Erfüllung eines Lebenstraumes gewissermaßen?

Eigentlich nicht. Ich habe im Grunde alles erreicht, ich möchte es genießen und noch mehr davon machen. Schreiben ist sehr wichtig für mich. Wenn es ein Ziel gibt, dann das, noch lange schreiben zu können und hoffentlich nicht zu schnell zu verblöden.

In einer weiteren Antwort, etwas aus dem Zusammenhang gerissen, äußert sich Ernst dann auch noch einmal zu seiner Arbeit an DORIAN HUNTER bzw. am „Dämonenkiller“, speziell zur Anfertigung von Handlungsexposés für die Serie:

Es gibt nichts Erfolgversprechenderes als eine chronologische Serie, die Exposé-gesteuert ist. Wenn man das nicht so macht, dann kann man es vergessen, das sieht man bei vielen anderen Serien. Es ist natürlich kostenintensiv, denn der, der die Exposés schreibt, will Geld dafür, der macht das nicht umsonst.

Diesen Grundsatz beherzigen wir übrigens bei DORIAN HUNTER bis heute. Auch für die neuen Romane der Buchausgaben werden immer noch vorab Handlungsexposés entwickelt und bezahlt, wie es sonst heutzutage eigentlich nur noch bei PERRY RHODAN üblich ist.

Die Fotos zeigen in chronologischer Reihenfolge Ernst Vlcek an seinem Schreibtisch, die Coverabbildung des Festbandes „Autor, Mensch, Terraner“, Ernst Vlcek beim Signieren während einer Autogrammstunde beim Austria Con II im Oktober 1999 sowie Ernst Vlcek und Kurt Luif alias Neal Davenport während des Wiener PERRY RHODAN-Stammtisches im April 1998.

In meinem letzten Kommentar bin ich etwas näher auf Geschehnisse in Wien eingegangen. Genauer gesagt: auf Dinge, die sich in der Kanzlei des Schiedsrichters der Schwarzen Familie zugetragen haben. Die Wien-Lastigkeit der Dorian Hunter-Geschichten ist ja nichts neues und damit zu erklären, dass die beiden wichtigsten Autoren der Heftromanserie, Ernst Vlcek und Kurt Luif, die meiste Zeit ihres Lebens in Wien gewohnt haben.
Mir erleichtert das die Arbeit ungemein, kann ich doch damit selbst aus dem Vollen schöpfen und aus meiner Heimatstadt berichten …

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Wie gut, dass es da nicht nur einen Dorian Hunter gibt! Auch seine Kollegen John Sinclair und Professor Zamorra haben ihr Kreuz zu tragen: Vampire, Werwölfe, Fürsten der Finsternis und ganze Dämonenscharen machen ihnen seit Jahrzehnten das Leben schwer. Und seien wir ehrlich: Manchmal haben wir echt Mitleid mit Dorian und wünschen ihm einen weiteren kompetenten Partner an die Seite.

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Wer DORIAN HUNTER kennt und liebt und die ersten Szenen der kürzlich erschienenen Hörspielfolge 42 gehört hat, wird sich vermutlich gefragt haben: What the fuck ...? Gehört der berühmte Walzer Nummer 2 von Dmitri Schostakowitsch jetzt etwa zum DORIAN HUNTER-Score?

DORIAN HUNTER Folge 42, „Schuld und Sühne“Mit ähnlichen Worten ich den Text im Innenteil des CD-Booklets von Folge 42 begonnen – einer Folge, die sich als erste Episode seit langer Zeit wieder einmal komplett von den Romanvorlagen entfernt. Der erste Grund dafür liegt natürlich in der Secret-Service-Agentin Bethany Bail, die Trevor Sullivan auf den Posten des „Observator Inquisitors“ der Inquisitionsabteilung nachgefolgt ist. (Wer sich erinnert: Wir hatten nach dem Tod der Hörspiellegende Konrad Halver entschieden, die Figur Sullivan aus der Hörspielserie herauszuschreiben, weil sie einfach zu stark mit Konrads Stimme verbunden war.) Sullivans Nachfolgerin Bethany Bail ist also eine Figur der Hörspiele, die in der Romanserie niemals vorkam. Sie wird von Karin Rasenack grandios verkörpert. – Der zweite Grund liegt in der Figur Michael Zamis. In der Romanserie bereits in Band 12 verstorben, treibt er in der Hörspielserie immer noch sein Unwesen – und verfolgt einen Plan, der es offenbar nötig macht, den Secret Service auch nach Hunters Ausscheiden mit Agenten zu infiltrieren.

Der Konflikt zwischen Zamis’ Handlangern und Bethany Bail wird in Folge 42 zum Siedepunkt geführt – mit einem sicherlich für viele Hörer schockierenden Ausgang. Gleichzeitig folgen wir parallel dem Dämonenkiller, der nach seiner Rückkehr aus Südamerika damit beschäftigt ist, seiner genesenen Frau Lilian ein gutes Zuhause zu bieten.

Die enge, spießige Atmosphäre von Dorians und Lilians Reihenhaus in der Abraham Road einerseits sowie der tragische Kampf Bethany Bails gegen Zamis’ Schergen andererseits bilden in der Folge einen starken Kontrast. Weshalb mir die Idee umso interessanter erschien, den Kontrast zu kontrastieren, indem diese beiden so unterschiedlichen Handlungen mit ein und demselben musikalischen Motiv begleitet werden.

Welches Stück aber ist ambivalent genug, diesen Spagat zu schaffen? Meine Wahl fiel schon früh auf den bekannten Walzer Nr. 2 des russischen Komponisten Dmitri Schostakowitsch. Welch nette Verbindung zu Bails Clou, die dämonische Intrige des „bösen Russen“ in die Schuhe zu schieben! Auch der Titel „Schuld und Sühne“,  der ja nie so richtig zu Dostojewskijs Roman passte, aber wohl für immer mit diesem großen russischen Roman verhaftet bleiben wird, passte da irgendwie ins Bild.

Allerdings ist Dmitri Schostakowitsch erst 1975 gestorben, weshalb sein Werk noch nicht gemeinfrei ist. Vor Klärung der Rechtefrage musste ich deshalb im Dialog-Skript zwei mögliche Alternativen einfügen, die auch beide aufgenommen wurden – nur für den Fall, dass wir später doch ein anderes Stück würden auswählen müssen:

Stanley Whelan
(holt eine Flasche Wein aus dem Schrank)
Wenn ich mich recht erinnere, wissen Sie einen echten Saperawi aus dem Kaukasus noch zu schätzen.
(mustert das Etikett)
Der hier ist Jahrgang 2011.
Wunderbar herb im Abgang.

Bethany Bail
Mindestens so sehr wie Kittlers „Expectation“.
(Mindestens so sehr wie Schostakovich.)
(Mindestens so sehr wie die alten Meister.)

Stanley Whelan
(lacht)
Ja, ja, meine Sammlung!
(Der gute alte Lavrientivitsch!)
(zieht den Korken)
Meine Frau sagt mir immer, ich soll die alten Platten endlich wegwerfen und mir einen Streaming-Accout zulegen!
Aber ... man kann die Russen nicht ein Leben lang bekämpfen, ohne sie zu lieben.

Tatsächlich wäre das genannte Stück „Exspectation“ von Herold Lavrentievich Kittler meine erste Alternative gewesen. Über den Autor ist nicht viel mehr bekannt, als dass er ebenfalls Russe war und im Ersten Weltkrieg gedient hat. Auch das Stück selbst ist erkennbar älter als der Walzer Nr 2 und verfügt nicht annähernd über dessen „hypnotisierende Eleganz“ (meine Wortschöpfung). Insofern bin ich sehr froh, dass wir am Ende doch den Walzer verwenden konnten, den Andreas Meyer dann noch einmal exklusiv für DORIAN HUNTER eingespielt hat.

Doswidanje und bis nächste Woche!

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